Bittner weist Haupt-Unterstellungen zurück

Wahlkampf treibt skurrile Blühten

Wien (OTS) - Zu den jüngsten Ausritten von Bundesminister Haupt gegen die Krankenkassenchefs stellt der Obmann der Wiener Gebietskrankenkasse Franz Bittner klar: "Ich verwehre mich gegen die haltlosen und offenbar verzweifelten Angriffe von Bundesminister Haupt auf die Obmänner der Krankenkassen. Der Vorwurf, die Obmänner verzögern das Chipkartenprojekt ist unbegründet. Haupt müßte wissen, dass die Obmänner in der gegenwärtig Projektphase überhaupt keinen Einfluß auf das Tempo der Projektabwicklung haben."

"Darüber hinaus ist es geradezu grotesk, wenn Haupt nach mehr als 2-jähriger Amtszeit die 'Reform der Sozialversicherung' zum Wahlkampfschlager ausruft. Haupt hätte seine Reformkraft schon längst unter Beweis stellen können. Außer einem Scherbenhaufen im Hauptverband hat er jedoch nichts zu Stande gebracht" stellte Bittner fest.

Zur Erinnerung: Die Reform des Hauptverbandes Marke Haupt brachte eine Verdreifachung der Zahl der Funktionäre und eine Verdoppelung der Kosten. Dass dabei ganz zufällig die Parteigänger von schwarz und blau die Mehrheit in allen Gremien erhielten, ist kaum verwunderlich. Dass nach der Menschenjagd auf Sallmutter so maßgebliche Persönlichkeiten wie Gaugg die Schlagzeilen beherrschten, spricht eine deutliche Sprache über Haupts Reformmotive.

"Die letzten Jahre waren verlorene Jahre auf dem Weg zur Weiterentwicklung der Sozialversicherung. Es sollte daher bald einen konstruktiven Neubeginn geben" schloss Bittner.

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