Lopatka: Wahlkampf-Stil der SPÖ im Internet untragbar

Zensur und Spamming als Wahlkampf-Mittel

Wien, 18. November 2002 (ÖVP-PD) "Der Wahlkampfstil der SPÖ im Internet wird immer unerträglicher", sagte Reinhold Lopatka, Wahlkampfleiter der ÖVP heute, Montag. In letzter Zeit würden sämtliche kritischen Beiträge im Forum der SPÖ-Homepage zensiert, das ÖVP-Forum würde von SPÖ-Mitarbeitern zugespammt.

"Meinungsfreiheit im Internet gilt für die SPÖ wohl nur, wenn es um regierungskritische Stimmen geht", so Lopatka weiter. Auf der eigenen Homepage würden jedoch Zensur und Maulkorb herrschen. Sämtliche kritischen Beiträge würden umgehend zensiert, die IP-Adressen kritischer User für Foren-Beiträge gesperrt. "Offensichtlich versteht die SPÖ das Internet als einseitiges Werbeinstrument statt als interaktives Diskussionsforum mit den Bürgern", so Lopatka.

"Abzulehnen ist auch die Initiative aus dem Container, das ÖVP-Forum zuzuspammen. Seitenlange Kopien von SPÖ-Aussendungen, Lebensläufe von Alfred Gusenbauer oder zig Mal die selben Argumente von der SPÖ-Homepage sind sicherlich kein sinnvoller Diskussionsbeitrag", kritisierte Lopatka. Die ÖVP würde aber keine IP-Adressen sperren oder kritische Beiträge zensieren. "Wir fordern die Regisseure im Container auf, auch im Internet zu einer offenen Diskussion zurückzufinden", so Lopatka abschließend.

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