Gute Exportchancen für Österreich in den Niederlanden

Österreichische Lebensmittel gefragt - Niederlande bleiben zehntwichtigster Exportmarkt

Wien (PWK822) - "Trotz Rückgang des niederländischen Außenhandels konnte Österreich seine Ausfuhren in die Niederlande steigern und seinen Marktanteil erhöhen", berichtet Günter Mühlberger, österreichischer Handelsdelegierter in Den Haag. Die österreichischen Ausfuhren erzielten 2001 ein Plus von 11,2 % oder 1,8 Mrd Euro. Dieser positive Trend setzte sich in den ersten sieben Monaten 2002 mit einer Steigerung um 6,4 % auf 1,1 Mrd Euro fort. Allerdings ist auch einfuhrseitig eine ähnliche Entwicklung zu verzeichnen, so dass sich das traditionelle Handelsbilanzdefizit mit den Niederlanden sogar noch vergrößert hat. Die Importe stiegen bis Juli um 12 % auf 1,5 Mrd Euro an.

Österreichische Betriebe haben im letzten Jahr bedeutende Akquisitionen in den Niederlanden getätigt. Die VOEST ALPINE hat einerseits den Karosserieteilehersteller Polynorm, welcher neben Stahl- auch Aluminium- und Kunststoffteile für die Autoindustrie erzeugt, übernommen, und so ihren Anteil am automotiven Sektor wesentlich erhöht, und andererseits die Firma RAILPRO in Utrecht, die Eisenbahnsysteme anbietet. Dadurch ist die österreichische Firma vom Schienenlieferanten zum Anlagenanbieter geworden. Besonders positiv zu verzeichnen sind die Exportsteigerungen von Stahlblechen, Eisenbahnfahrzeugen, verschiedenen Lebensmitteln und anderen Konsumgütern.

Gute Chancen für die österreichische Exportwirtschaft ortet der Handelsdelegierte in den Niederlanden neben einer Reihe technischer Produkte vor allem im Lebensmittelbereich, insbesondere für österreichische Weine und Bioprodukte. (pt)

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