Fasslabend: Gusenbauer hat nicht das Format zum Bundeskanzler

Pure Emotionalität in der Politik an der Spitze des Staates ist Risikofaktor für Stabilität

Wien, 17. November 2002 (ÖAAB-PD) - Alfred Gusenbauer hat nicht
das Format zum Bundeskanzler, zog heute, Sonntag, der dritte Nationalratspräsident ÖAAB-Bundesobmann Dr. Werner Fasslabend das Resume der Pressestunde des SPÖ-Vorsitzenden. "Mit hoher Emotionalität aber ohne ausreichende sachliche Grundlage in den Bereichen Wirtschafts- und Sozialpolitik vorgetragene Potemkinsche Dörfer weisen Gusenbauer als Mann aus, der zwar möchte, aber nicht kann. Gusenbauer fehlen zumindest noch einige Jahre, um zum seriösen Staatsmann zu reifen."

Das Fehlen realistischer konkreter Modelle zur Ankurbelung der Wirtschaft und der Sicherung der sozialen Stabilität einerseits und das formelhafte Wiederholen von Wahlkampfphrasen - vorgetragen im politischen Suggestivstil - lassen für den Fall von Rot-Grün Ärgstes befürchten. Das Hineintragen purer Emotionalität in die Politik an der Spitze des Staates muss als Risikofaktor für die Stabilität des Landes bezeichnet werden, sagte Fasslabend.

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