Walch fordert Aufwertung der Briefträger

Klar definiertes Berufsbild schaffen - Gehaltsschema rasch überarbeiten

Wien, 2002-11-17 (fpd) - Die Schaffung eines klar definierten Berufsbildes für Briefträger nach deutschem Vorbild forderte heute der FPÖ-Bundesparteiobmannstellvertreter und freiheitliche Arbeitnehmervertreter LAbg. Max Walch. ****

Derzeit gebe es keine Berufsausbildung mit dazugehörendem Abschluß bei den Briefträgern, so Walch. Auch die Entlohnung entspreche einer Hilfsarbeitertätigkeit, das Anfangsdurchschnittsgehalt liege bei 1.200 Euro monatlich, nach 20 Jahren verdiene ein Briefträger rund 1.400 Euro brutto. Neben dem Berufsbild müsse auch die Lohnleiste rasch überarbeitet werden, forderte Walch.

Konkret solle das Berufsbild "Briefträger" Teile aus den Bereichen Logistik und Spedition, Buchhaltung, Finanz- und Rechnungswesen und Grundzüge der Ausbildung aus dem Einzelhandel beinhalten, konkretisierte Walch. Um eine umfassende Ausbildung zu erreichen, sei ein Rotationsprinzip in den unterschiedlichen Bereichen der Post notwendig. "Eine Karriere mit Lehre und vor allem mit Abschluß ist sicherlich auch für Jugendliche interessant", zeigte sich der FPÖ-Vizeparteiobmann überzeugt.

"Diese Aufwertung ist längst überfällig. Immerhin sind die Briefträger ein wesentlicher Bestandteil der Post in Österreich", so Walch abschließend. (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

FPD
0664/1524047

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC0010