Osterklang 2003

Wien (OTS) - 13 Veranstaltungen von Henry Purcells Barockmusik bis zu Arvo Pärts meditativen Klängen am Ende des 20. Jahrhunderts präsentiert das Festival Osterklang 2003, das von 12. bis 21. April stattfindet. Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny präsentierte am Donnerstag im Theater an der Wien gemeinsam mit Musikintendant Roland Geyer und dem Chefdirigenten des RSO-Wien Betrand de Billy das Programm des Festivals. Mailath-Pokorny verwies darauf, dass sich der 2003 zum siebenten Mal stattfindende Osterklang zu einem national und international beachteten Festival entwickelt habe. 17.000 Besucher und 99 Prozent Auslastung im Vorjahr seien auch ein eindrucksvoller Nachweis für die Beliebtheit beim Publikum, die diese schöne und respektvolle musikalische Art, Ostern zu feiern, genieße.

Appell, den Weiterbestand des RSO zu sichern

Im Zusammenhang mit der Zusammenarbeit des RSO-Wien mit dem Osterklang appellierte Mailath-Pokorny an den ORF, den Fortbestand dieses für Wien und Österreich so wichtigen Orchesters zu sichern und damit seinem kulturellen Auftrag nachzukommen. Einen weiteren Appell richtete Mailath-Pokorny in Zusammenhang mit dem Klangforum an den Bund, diesen bedeutenden Klangkörper der Moderne wie vereinbart im Verhältnis von 1:1 zur Stadt Wien, die ihre Subventionen seit 1999 um 66 Prozent erhöht habe, zu fördern.****

Das Programm des Osterklangs wartet wie jedes Jahr mit zahlreichen Höhepunkten auf, beginnend mit der Aufführung der H-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach am 12. und 13. April im Musikverein mit den Wiener Philharmonikern unter Semyon Bychkov, u.a. mit Christine Schäfer. Mit dem "Messias" von Georg Friedrich Händel, der in einer Choreographie von John Neumeier mit dem Hamburg Ballett am 14. und 15. April im Museumsquartier zur Aufführung kommt, gibt es erstmals eine Produktion des Osterklangs in diesem Raum. Der zweite Teil der Abende, die musikalisch vom Wiener Kammerorchester und vom Wiener Kammerchor unter Günther Jena betreut werden, gilt Kompositionen von Arvo Pärt. Das Thomas Christian Ensemble bringt am 16. April in der Minoritenkirche das Streichquartett Nr. 8 c-Moll von Dmitri Schostakowitsch und die Symphonie Nr. 4 G-Dur von Gustav Mahler in einer von Erwin Stein für zwölf Musiker und Sopran (Camilla Tilling) reduzierten Fassung zur Aufführung. Das Dave Brubeck Quartett tritt am 17. April im Konzerthaus auf. Den ersten Teil bestreitet das Quartett allein, im zweiten Teil kommt das Jazz-Oratorium "Beloved Son" von Dave Brubeck gemeinsam mit dem Orchester der Vereinigten Bühnen Wien und zwei Chören zur Aufführung. Georg Friedrich Händels "Israel in Egypt" wird am 18. April im Theater an der Wien von einem der besten Vokalensembles für Alte Musik "The Sixteen", "The Symphony of Harmony and Invention" und prominenten Solisten zur Aufführung gebracht. Martin Haselböck dirigiert das Orchester und den Chor der Wiener Akademie für die "Missa Viennensis" des Barockkomponisten Johann Baptist Dolar am 19. April in der Hofburg-Kapelle. Im "Oster.Nachtkonzert" am 20. April im Stephansdom bringt "The King's Consort" gemeinsam mit Lorna Anderson (Sopran) und Crispian Steele-Perkins (Trompete) Werke von Händel, Purcell und Bach. Mit einem monumentalen Konzert, dem "Berlioz Requiem" endet der Osterklang am 21. April im Konzerthaus. Das RSO-Wien, die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor und die Wiener Singakademie unter Bertrand de Billy sowie der Tenor Giuseppe Sabbatini, insgesamt rund 300 Mitwirkende, interpretieren das große Werk von Hector Berlioz.

Information und Karten

Karten können bereits jetzt bestellt werden.

o Information:
Osterklang Wien
1., Stadiongasse 9
Tel.: 427 17
Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr
E-Mail: tickets@osterklang.at
http://www.osterklang.at/

(Schluss) gab/vo

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