Rauch-Kallat: Petritsch widerspricht dem "Kurier"

Ferrero-Waldner hat Petritsch Amt als Bosnien-Beauftragter ermöglicht

Wien, 14. November 2002 (ÖVP-PK) Als "völlige Tatsachenverdrehung" bezeichnete heute, Donnerstag, ÖVP-Generalsekretärin Abg.z.NR Maria Rauch-Kallat die Aussagen von SPÖ-Kandidat Wolfgang Petritsch im "Kurier" von gestern, Mittwoch. Petritsch widerspreche mit seinen Aussagen, wonach er sich in seiner Karriere durch ÖVP-Regierungsmitglieder behindert gefühlt habe, der Berichterstattung des "Kurier" aus dem Jahr 1999, als er nach Bosnien bestellt wurde. "Dass sich der SPÖ-Kandidat für das Außenamt hinsetzt und solche absolut unhaltbaren Dinge behauptet, ist angesichts belegbarer Vorgänge und Aussagen zumindest keck", sagte die ÖVP-Generalsekretärin. ****

"Ich habe für Österreich gekämpft, jenseits aller Parteipolitik", werde die damalige Staatssekretärin Benita Ferrero-Waldner im "Kurier" vom 29. Juni 1999 zur Bestellung von Wolfgang Petritsch nach Bosnien zitiert. "Sie setzte sich in Rio auch dafür ein, dass Wolfgang Petritsch, Österreichs Botschafter in Belgrad, EU-Repräsentant für Bosnien wird", schrieb der "Kurier" weiter. Die "Presse" vom 30. Juni 1999 berichtet, dass sich Benita Ferrero-Waldner über die Berufung von Wolfgang Petritsch zum neuen Bosnien-Koordinator "erfreut" gezeigt habe.

"Das ist der Unterschied zwischen einer Außenpolitik, die sich ohne ständiges Schielen auf Parteiinteressen für die Interessen Österreichs einsetzt wie jene der Außenministerin und einer Außenpolitik, die unser Land im In- und Ausland schlecht macht. Offensichtlich fehlt es Wolfgang Petritsch auch an sportlicher Fairness in der Wahlwerbung - denn sonst würde er einfach zugeben können, dass es die heutige Außenministerin war, die ihm seine Bestellung ermöglicht hat", so Rauch-Kallat.

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