VP-Finz: "EU-Erweiterung birgt ungeheure Chancen für Wien"

Wien (14.11.2002) - "Wien rückt durch die EU-Erweiterung wieder vom Rand ins Zentrum Europas und muss die Chancen, die sich daraus ergeben, nützen" haben heute Ursula Stenzel, Delegationsleiterin der ÖVP-Abgeordneten im Europaparlament und Dr. Alfred Finz, Staatssekretär und Landesparteiobmann der Wiener ÖVP anlässlich einer Pressekonferenz hervorgehoben. Stenzel: " Vor allem die Wiener Wirtschaft wird davon profitieren. Wenn man bedenkt, dass seit dem EU-Beitritt Österreichs die Exporte verdreifacht wurden, kann man erahnen, welche Chancen sich durch den Beitritt unserer östlichen Nachbarländer auftun. ****

Finz sagte, dass 70% der Mitglieder der Wirtschaftskammer Wien die EU-Erweiterung befürworten. 47% der Betriebe erwarten sich einen leichteren Zugang zu den Märkten der Beitrittsländer, 29% erwarten sich zusätzliche Aufträge und 35% einen leichteren Einkauf und Beschaffung von Waren aus den Beitrittsländern. 62% der befragten Firmen wollen in Zukunft stärker mit Firmen aus den Beitrittsländern zusammenarbeiten und 62 % sind der Meinung, dass die Bedeutung Wiens nach der EU-Erweiterung zunehmen wird.

Allerdings sehen sowohl Stenzel als auch Finz Mängel in der Vorbereitung Wiens auf die Erweiterung. Diese zeigen sich besonders in Verkehrsfragen. Finz:" Die Eisenbahnverbindungen nach Budapest, Prag und Bratislava seien nach wie vor unzureichend. Außerdem gibt es immer noch keine N-O Umfahrung für Wien. Auch das nachlässige Verhandeln der Stadt Wien beim Generalverkehrsplan warf Finz der SP-Stadtregierung vor.
Stenzel sagte aus eigener Erfahrung, dass die Flughafenverbindung stark verbesserungswürdig sei. "Wien erfährt jetzt schon einen täglichen Verkehrsinfarkt, und zwar ohne Erweiterung."

In Bezug auf die bevorstehende Nationalratswahl betonte Stenzel, dass "rot-grün in Deutschland ein abschreckendes Beispiel sei" und Finz sagte abschließend: "Entweder versteht rot-grün nichts von Volkswirtschaft oder ist ein Feind derselben". (Schluss)

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