VSStÖ zu Rohr: Lüge als politische Strategie

Schiessl: Pseudo-Unabhängige AG versucht, von Wahlhilfe für die ÖVP abzulenken

Wien (SK) Im Gegensatz zur 'AktionsGemeinschaft', die sich den Studierenden als unabhängig darstellt und gleichzeitig von der ÖVP finanziert wird (Rechnungshof-Sonderbericht über die Finanzierung der politischen Parteien, 2000), hat der VSStÖ immer klare politische Positionen bezogen. "Bei der ÖVP-AG ist die Lüge offenbar Teil der politischen Strategie. Der Bildungspolitische Ausschuss der ÖH hat die Kandidatur von Andrea Mautz in keiner Weise verurteilt, sondern nur festgestellt, dass er die Ausübung von NR-Mandat und ÖH-Vorsitz nicht für vereinbar hält. Das ergibt sich schon allein aus der zeitlichen Belastung", erläutert die Vorsitzende des Verbands Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ), Eva Schiessl. ****

Die Aktionen der AktionsGemeinschaft seien ein "erbärmliches Ablenkungsmanöver", da die ÖVP-Nähe für die Studierenden immer offensichtlicher wird. "Wie ist es denn zu erklären, dass die AG allen Linzer Studierenden die ÖVP-Parteizeitung ‚Neues Volksblatt' als Wahlhilfe nachhause schickt?", fragt sich Schiessl.

"Dass der VSStÖ rot ist, überrascht wohl wirklich niemand. Eine Solidaritätskandidatur an unwählbarer Stelle und die Unterstützung der Forderung nach Abschaffung der Studiengebühren steht den Interessen der Studierenden überhaupt nicht entgegen. Wer Nein zu Studiengebühren sagt muss Nein zu Schwarz-Blau sagen", schließt Schiessl. (Schluss) ps/mp

Rückfragehinweis: Pressesprecher des VSStÖ, Dominik Gries,
unter 0699 / 101 420 21

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0009