Bures bremst Van der Bellen: Jetzt ist der Wähler am Wort

"Die SPÖ wirbt um das Vertrauen der Menschen und tritt nicht im Doppelpack an"

Wien (SK) Als "vollkommen abgehoben" wertet SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures die Gedankenkonstruktionen von Grünen-Chef Van der Bellen bezüglich einer Rot-Grünen Koalition mit einem Vorsitzenden seiner Wahl. "Ich erinnere nur daran, dass Alfred Gusenbauer am Parteitag mit einem Vertrauensvotum von 99,6 Prozent ausgestattet worden ist und das vollste Vertrauen der gesamten SPÖ genießt. Van der Bellen sollte also lieber am Boden der Realität bleiben", so Bures. Auch wenn dem Grünen-Chef eine fixe Koalitionszusage am liebsten wäre, "die SPÖ tritt nicht im Doppelpack an". Die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin verwies an dieser Stelle auf die unterschiedlichen Vorstellungen zwischen SPÖ und Grünen: Mit der SPÖ werde es sicher keinen Stopp der Investitionen in den Straßenbau geben, ebenso keine Liberalisierung weicher Drogen und eine streng kontrollierte Zuwanderung. ****

"Für die SPÖ gilt: jetzt ist der Wähler am Wort. Wir wollen ein starkes Wählervotum, damit wir unser Programm für faire Chancen für alle umsetzen können", so Bures. Bures weiter: "Allerdings gehe ich davon aus, dass Van der Bellen seine Ansage nicht ernst gemeint hat."

Bures bekräftigte, dass die SPÖ mit einem zukunftsorientierten Programm, das faire Chancen für alle schafft, zu dieser Wahl antrete. "Für uns haben neue Ausbildungsprogramme und Jobs für Jugendliche, sichere Pensionen, faire Chancen für Frauen, ein leistbares Gesundheitssystem und die Abschaffung der Ambulanzgebühren Priorität", betonte Bures. Sie fügte hinzu:
Abfangjäger werde es in einer SPÖ-geführten Regierung nicht geben. "Alfred Gusenbauer hat klar gestellt, dass er, wenn er das Vertrauen der Wähler bekommt, sowohl mit der ÖVP als auch mit den Grünen in Verhandlungen eintreten und sich genau ansehen wird, wer diese für die Menschen so zentralen Zukunftsthemen mittragen will", so Bures abschließend. Eine Koalition mit der FPÖ sei nach wie vor ausgeschlossen. (Schluss) se

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