Kollross: Haupt versucht Politik des Rückschritts über seine Amtszeit hinaus zu verlängern

SJÖ: Steht Neubesetzung der oberösterreichischen Gleichbehandlungsanwältin schon fest?

Wien (SK) Für die Sozialistische Jugend Österreich (SJÖ) zeichnet sich kurz vor den bevorstehenden Nationalratswahlen wieder ein blau-schwarzer Postenschacher ab. Die Bewerbung für den Posten als Regionalanwältin für Gleichbehandlungsfragen OÖ läuft bis 18.11.2002. Die Eröffnung des Büros der Gleichbehandlungsanwältin findet am Tag darauf statt. "Es ist schon seltsam, dass das Büro ohne die dazugehörige Anwältin eröffnet wird. Oder heißt das, dass der Posten schon vergeben ist?", so Andreas Kollross, Vorsitzender der SJÖ, am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Simon Weiß, Vorsitzender der SJ Oberösterreich, sieht in dieser Vorgangsweise ein klares Indiz für einen weiteren Versuch, die blau-schwarzen Schäfchen kurz vor der Wahl ins Trockene zu bringen. "Es stellt sich die Frage, warum die Eröffnung des Büros so eilig vorangetrieben wird. Vielleicht befürchtet Sozialminister Haupt, dass bei einer transparenten Postenvergabe nach dem 24. November schließlich doch noch aktive Frauenpolitik betrieben wird", so Weis.

Für Kollross bedeutet blau-schwarze Frauenpolitik ein Rückschritt im Kampf um die Gleichbehandlung der Geschlechter: "Haupt hat in den letzten drei Jahren nichts für die Gleichstellung der Frauen getan. Im Gegenteil - seine Vorgangsweise drängt Frauen aus dem Arbeitsmarkt. Jetzt versucht er diese Politik des Rückschritts über seine Amtszeit hinaus zu verlängern. Frauenpolitik ist erst nach der Ära des 'Frauenministers' Haupt wieder denkbar." (Schluss) sl/mp

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