Oxonitsch ad Grasser: Abschaffung der Wohnbauförderung wäre für Wiener Bevölkerung und Wirtschaft ein schwerer Schlag

Wiener Parteien haben immer ein gemeinsames Bekenntnis abgegeben: Wohnbauförderung darf nicht gefährdet werden

Wien (SPW-K) - "Scheinbar hat Minister Grasser seinen Kampf gegen die Wohnbauförderung noch immer nicht aufgegeben - eine Kürzung oder Abschaffung wäre jedenfalls ein weiterer Anschlag auf die Wiener Wirtschaft und alle WienerInnen, die sich auf leistbares Wohnen
in Wien verlassen”, sagte heute der Vorsitzende des Wiener SPÖ-Gemeinderatsklubs, Christian Oxonitsch, zu Aussagen von Finanzminister Grasser in der Tageszeitung "Die Presse". "In Wien fließen jedenfalls alle Wohnbauförderungsmittel in den Wohnungsneubau, in Sanierungen und in die Wohnbeihilfe und sichern damit leistbares Wohnen. Die damit verbundenen Investitionen haben zudem für die Wiener Wirtschaft und die Beschäftigung der Menschen eine große Bedeutung und müssen auch in Zukunft erhalten bleiben." ****

In einem liege der Finanzminister aber nicht so falsch: "Im Gegensatz zu Wien, wo alle Wohnbauförderungsmittel den WienerInnen und der Wiener Wirtschaft für leistbares Wohnen, Neubautätigkeit und Sanierung zugute kommen, werden diese Mittel in anderen -ÖVP-regierten - Bundesländern oft für andere Zwecke verwendet", so Oxonitsch weiter.

In Wien hätten jedenfalls alle Parteien immer ein gemeinsames Bekenntnis abgegeben, dass die Wohnbauförderung nicht gefährdet werden dürfe: "Diese Mittel haben auch dazu beigetragen, dass die Arbeitslosenzahlen in den Bauberufen in Wien zurückgegangen sind, während sie in den anderen Bundesländern weiter steigen."

Interessant sei jetzt jedenfalls, wie sich die Wiener ÖVP zur "Infragestellung der Wohnbauförderung” durch Grasser verhalten werde, betonte der SP-Klubchef. "Denn was der derzeitige Finanzminister und VP-Kandidat da vorschlägt, wäre für die Wiener Bevölkerung und die Wirtschaft mit großen Nachteilen verbunden!" (Schluss)

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