Mühlwerth: Sozialistischer Wahlkampf im Stadtschulrat!

Schüler sollen durch bildungspolitische Experimente der SPÖ indoktriniert werden!

Wien, 12-11-2002 (fpd) - Eine vom Stadtschulrat finanzierte Studie fragte bei den Direktoren, Lehrern und Eltern nach, ob die Bildungsqualität durch die blau-schwarze Regierung in Gefahr sei. Dass die mehrheitlich roten Direktoren diese Frage bejahten, darf nicht weiter verwundern. Die Eltern fürchten meist unangenehme Folgen für ihre Kinder, wenn sie solche Aktionen verweigern und machen daher im Normalfall mit.

Offenbar hofft die rote Präsidentin Brandsteidl doch noch Bildungsministerin in einer Rot-Grünen Regierung werden zu können. Die Zeitungskommentare dazu waren zwar durchwegs negativ und Brandsteidl dürfte auch intern umstritten sein. Nunmehr versucht sie über eine getürkte Studie doch noch Aufmerksamkeit zu erlangen, berichtet die Vizepräsidentin des Stadtschulrates, Monika Mühlwerth. Beim "5. Europäischen Bildungsgespräch 02", das gestern vom Stadtschulrat für Wien, dem Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Wien und dem Pädagogischen Institut der Stadt Wien veranstaltet wurde, ging es um die PISA-Studie und ihre Folgen.

Resümee der Vortragenden war, dass die Gesamtschule ein wesentliches Projekt für die bildungspolitische Zukunft darstellt, wobei diese Schlussfolgerung nicht weiter verwundert, da einer der beiden Vortragenden ein sg. "bildungspolitischer Vordenker" der SPD ist. Die PISA-Studie selbst kommt nur zu dem Schluss, dass jene Länder, die positiv bewertet werden, VIELLEICHT durch ihr gesamtschulähnliches System einen Vorteil für die Bewertungskriterien erreicht haben. Bewiesen ist das natürlich nicht, aber was heißt das schon mitten im Wahlkampf?

Interessanterweise haben in Deutschland, das ein ähnlich differenziertes Bildungssystem wie Österreich hat, in den CDU/CSU-regierten Ländern die Schüler durchwegs besser abgeschnitten, als in den SPD-dominierten Ländern. Diese Feinheiten waren natürlich keine Erwähnung wert. Offenbar ganz nach dem Motto: "Weil nicht sein kann, was nicht sein darf." Für die SPÖ sind das vor allem in Wahlkampfzeiten Kleinigkeiten, die nicht weiter beachtenswert sind. Hier zeigt sich also schon deutlich, was durch eine rot-grüne Regierung auf die Eltern und Schüler zukommen würde. Durch politischen Druck sollen sozialistische Ideen und sozialistisches Gedankengut den Schülern indoktriniert werden. Das wird der Wähler hoffentlich zu verhindern wissen, so Mühlwerth abschließend. (Schluss) jen

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