EQUAL Österreich startet Aktion 2 und 3

Pressegespräch mit Minister Bartenstein und Philippe Hatt (Europäische Kommission)

Wien (BMWA/OTS) - Im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative EQUAL -einem Programm im Rahmen der Strukturfonds der Europäischen Union zur Verbesserung der Situation und der Chancen von am Arbeitsmarkt benachteiligten Personengruppen - startet am 14. Oktober die Aktion 2 und 3. Zielsetzung ist die Entwicklung neuer Maßnahmen und neuer Betreuungsformen. Die von Österreich gewählten Themen umfassen Beratungs-, Qualifizierungs- und Unterstützungsmaßnahmen für Ältere, Frauen, Behinderte und sozial ausgegrenzte Personen. Zentrales Anliegen sind die Verbesserung der Arbeitsmöglichkeiten und -bedingungen in der Sozialwirtschaft, der Ausbau des lebensbegleitenden Lernens, die Bekämpfung von Rassismus am Arbeitsmarkt und die Unterstützung von Asylwerbern und Asylwerberinnen. Über Details informieren im Rahmen einer Pressekonferenz Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit Dr. Martin Bartenstein und Philippe Hatt von der Europäische Kommission. Bitte merken Sie vor:

Datum, Zeit: Donnerstag, 14.11.2002, 13.00 Uhr
Ort: Hotel Hilton Vienna
1030 Wien, Am Stadtpark, Raum Metternich

Alle Redaktionen sind herzlich zu dieser Pressekonferenz eingeladen.

Dieses Pressegespräch findet am Rande einer ganztägigen Informationsveranstaltung "EQUAL ÖSTERREICH: START DER AKTION 2 UND 3" statt, bei der Fachleute der beteiligten Institutionen die Maßnahmen beraten, bewusst über traditionelle institutionelle Schranken hinausgehen und arbeitsmarktpolitische Ansätze etwa mit sozialpolitischen, bildungspolitischen und/oder gleichstellungspolitischen Anliegen verbinden sollen.

Um sicher zu stellen, dass diese weit gefassten Zielsetzungen auch realisiert werden können, wird die Umsetzung gemeinsam von Ländern, Sozialpartnern, Nichtregierungsorganisationen und - je nach Themenstellung - auch von Unternehmen, anderen öffentlichen Institutionen und privaten Einrichtungen in Form von Partnerschaften durchgeführt. Darüber hinaus besteht auch Zusammenarbeit mit derartigen Organisationen aus anderen EU-Staaten sowie aus den Beitrittsländern.

In den Jahren 2002 bis 2005 werden insgesamt 58 derartige Partnerschaften realisiert, davon 51 im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit. Die Europäische Kommission und die Bundesregierung stellen für diese Tätigkeit rund 100 Millionen Euro an Fördermittel zur Verfügung, über 87 Millionen Euro allein im Bereich des BMWA.

Ein detailliertes Programm der Informationsveranstaltung finden Sie auf der Website des BMWA unter Service/Veranstaltungskalender.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
Ministerbüro: Dr. Ingrid Nemec, Tel: (++43-1)
71100-5108
Referat Presse: Dr. Harald Hoyer, Tel: (++43-1)
71100-2058
presseabteilung@bmwa.gv.at

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