Häupl: Stadt Wien investiert 8 Mill. Euro in 64 LKW von ÖAF-Steyr

Wien (SPW) Im Rahmen eines Betriebsbesuches bei den Firmen MAN und ÖAF-Steyr in Wien-Liesing, überbrachte der Wiener Bürgermeister Michael Häupl am Dienstag den Auftrag der Stadt Wien für 64 LKW, der EU-weit ausgeschrieben war. Das Investitionsvolumen beträgt über 8 Millionen Euro. 36 der bestellten Fahrzeuge sind für die Müllabfuhr der MA 48 vorgesehen. Er sei froh, dass dieser Traditionsbetrieb ein Bestandteil der Industriegeschichte Wiens sei, so Häupl. Die gelungene Zusammenarbeit der MitarbeiterInnen und des Vorstandes trage ihr übriges dazu bei, dass das Unternehmen floriere und so Arbeitsplätze sichere. ****

Wolfgang Petritsch, Wiener SPÖ-Spitzenkandidat für die NR-Wahl, und Doris Bures, Bundesgeschäftsführerin der SPÖ, begleiteten Häupl bei dem Betriebsbesuch. Petritsch sagte, dass sich bei ÖAF-Steyr mit einer Exportquote von 96 Prozent zeige, wie wichtig es sei, dass Wirtschaftspolitik und Außenpolitik eng zusammen arbeiten. Demzufolge sei es vernünftig, dass eine Regierung auf beiden Ebenen seriöse und solide Politik betreibe, weil das auch der Exportwirtschaft helfe, ihre Ziele zu verwirklichen, so Petritsch "Es ist wichtig, dass eine Großstadt neben der Förderung von technischer Entwicklung und neuen Technologien auch Traditionsbetrieben wie MAN hilft, sich den neuen Bedingungen anzupassen. Das macht die Stadt Wien sehr erfolgreich!" anerkannte Wolfgang Petritsch. Er stellte fest, dass mit dem Auftrag an ÖAF-Steyr die Stadt Wien ganz klar zeige, wie wichtig es sei, antizyklisch in die Wirtschaft zu investieren, um die Arbeitsplatzsituation zu stabilisieren. "Diese Art der Investition ermöglicht es, so weit es geht, kontinuierlich gesicherte stabile Arbeitsplätze zu schaffen", sagte Petritsch: Das zeige, wie es auch die blau-schwarze Regierung machen sollte, aber nicht getan habe!

Doris Bures zeigte sich stolz darüber, dass in ihrem Heimatbezirk ein so erfolg- und traditionsreiches Unternehmen seinen Sitz habe, zumal es diesem Betrieb besonders wichtig sei, qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern. Deswegen stelle der Betrieb auch genügend Lehrlingsausbildungsplätze zur Verfügung. Sie komme immer gerne in diesen Betrieb, um mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zu reden, betonte Bures.

Der Vorstandssprecher von MAN, Mutterkonzern von ÖAF Steyr, DI Bruno Krainz, hab hervor, dass Wien tatsächlich anders sei. Wien betreibe einen direkten Austausch mit der Industrie, wie es ihn sonst in keiner Großstadt gebe, so Krainz, der auch betonte, wie dieser Auftrag dazu beitrage die Arbeitsplätze am Standort Brunnerstraße zu sichern. Am Standort Brunnerstraße sind rund 1200 MitabeiterInnen beschäftigt: Rund 900 bei der MAN Sonderfahrzeuge AG und 300 bei ÖAF Steyr Nutzfahrzeuge OHG. (Schluss) ck

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