LH Haider: Vertragsloser Zustand abgewendet

Nach langen Verhandlungen wurde Lösung erzielt - Kein Grund mehr zur Verunsicherung der Patienten, Qualitätsverbesserung im Kärntner Gesundheitswesen

Klagenfurt (LPD) - Kärntens Streit um Ärztetarife ist beendet. Wie Landeshauptmann Jörg Haider heute bekanntgab, wird es ab 2003 keinen vertragslosen Zustand zwischen den Kärntner Ärzten und der Gebietskrankenkasse geben. Nach langen Verhandlungen sei es gelungen, eine einvernehmliche Lösung zu erzielen, wie die Kurie der Kärntner Ärztekammer mitgeteilt habe.

So werde es zu einer Anpassung der Tarife für 2002 um 2,5 Prozent, 2004 um 1,5 Prozent kommen. Zusätzlich wurden neue Leistungen und Qualitätsverbesserungen vereinbart, die für 2002 4,14 Prozent und für 2004 3,13 Prozent ausmachen. Auch vom Hauptverband der Sozialversicherungsträger werde es laut Kurie in wenigen Tagen die entsprechende Zustimmung geben.

Die Mehrkosten für die normale Tarifsanpassung werden für 2002 bis 2004 mit 8,5 Mio. Euro beziffert. Inklusive der Qualitätsverbesserung und Leistungssteigerung beläuft sich die Summe auf 15,3 Mio Euro. Somit bestehe keinerlei Grund mehr zu einer Verunsicherung der Patienten. Haider zeigte sich zufrieden mit der nun getroffenen Vereinbarung, die wesentlich zu einer weiteren Verbesserung der medizinischen Versorgung beitragen werde.

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