Prinzhorn bedauert Wechsel Grassers

Reformpolitik nur mit den Freiheitlichen möglich

Wien, 2002-11-12 (fpd) - Der stellvertretende FPÖ-Parteiobmann Thomas Prinzhorn bedauert die Entscheidung von Karl-Heinz Grasser, der FPÖ bei einer allfälligen Neuauflage einer blau-schwarzen Koalition nicht mehr als Finanzminister zur Verfügung zu stehen. Durch seinen Wechsel leiste Grasser Vorschub für Schwarz-Rot, was zum Ende des freiheitlichen Reformprojektes und zum Stillstand in Österreich führe. ****

Grasser gebe durch seinen Wechsel eine indirekte Wahlempfehlung für die ÖVP ab, was aus freiheitlicher Sicht abzulehnen sei. "Nur wer freiheitlich wählt, hat die Gewähr, daß freiheitliche Reformpolitik fortgesetzt wird. Weder mit Schwarz-Rot noch mit Rot-Grün ist eine Fortsetzung des eingeleiteten Reformprojekts möglich", sagte Prinzhorn.

Unverständlich ist für Prinzhorn auch die Aussage Grassers, "eine Weiterarbeit mit der FPÖ sei nicht möglich gewesen, weil die Knittelfelder FPÖ nicht meine Partei ist". Es existiere keine Knittelfelder FPÖ oder irgend eine andere FPÖ. Es gebe nur eine Freiheitliche Partei, die die Interessen der freiheitlichen Wähler vertritt und die für eine erfolgreiche Reformpolitik zum Wohle der österreichischen Bürgerinnen und Bürger einsteht. "Die in Knittelfeld gefaßten Beschlüsse sind heute Teil der Wahlprogramme von FPÖ und ÖVP. Insbesondere die Steuerentlastung für kleine und mittlere Einkommen im nächsten Jahr", sagte Prinzhorn. (Schluß)

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