Blecha: Durch heutigen Anpassungsbeschluss verlieren Durchschnittspensionisten 10,5 Euro monatlich

Wien (SK) "Wenn die Regierung heute die Pensionsanpassungsverordnung für 2003 beschließt, kürzt sie eine 700 Euro-Pension (öS 9.632,-) im Folgejahr durch die Nichtberücksichtigung der Einmalzahlung zur Pensionsbasis um sage und schreibe 10,5 Euro bzw. 145 Schilling monatlich", klärte der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, Karl Blecha, heute auf. ****

Für Blecha ist diese Pensionsanpassung völlig unakzeptabel und er betrachtet die Verordnung nur als "Übergangsregelung", da der neugewählte Nationalrat eine neue Pensionsanpassung beschließen kann.

Dies wurde auch im überparteilichen Seniorenrat, dem neben dem Pensionistenverband auch der ÖVP-Seniorenbund, der freiheitliche Seniorenring und die ÖGB-Pensionisten angehören, in dessen Begutachtungs-Stellungnahme zur Pensionsanpassung einstimmig dargelegt.

Der Seniorenrat habe außerdem die Abschaffung der Anpassungsformel beschlossen. Wörtlich heißt es in der Begutachtung, "dass die von der Bevölkerung - weil völlig unverständlich - abgelehnte Nettopensionsanpassungsformel beseitigt und durch eine allgemein verständliche Wertsicherungsklausel ersetzt werden soll." (Schluss) ns/mm

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