"Endlich schmerzfreie Akupunktur mit Laserneedle-Technik"

Präsentation der Laserneedle-Technik in der Akupunktur: 12.11.2002, Graz

Graz (OTS) - Die traditionelle Nadelakupunktur ist
wissenschaftlich hervorragend untersucht und ihre Wirkungsmechanismen können als aufgeklärt angesehen werden. Ihre klinische Wirksamkeit ist so hoch, dass sie von der WHO für mehrere Erkrankungen als Mittel der ersten Wahl eingestuft wird. Auch der Oberste Österreichische Sanitätsrat und das Österreichische Gesundheitsministerium haben 1986 die Nadelakupunktur als wirksame Behandlungsform anerkannt.

Trotz alle dem bleibt für die behandelten Patienten ein Problem:
Die Schmerzhaftigkeit des Einstiches. Dieser kann so unangenehm erlebt werden, dass eine weitere Akupunkturanwendung verweigert wird.

Bereits seit den 80iger Jahren versuchte man daher mit dem Einsatz von Laserapparaten dieses Problem zu umgehen.

Tatsächlich gelang die Konstruktion entsprechender Apparate. Auch konnte die klinische Wirksamkeit nachgewiesen werden. In strengen wissenschaftlichen Untersuchungen zeigte sich jedoch, dass die Laserakupunktur nur etwa 10 % der Wirksamkeit einer Nadelakupunktur aufweist. Dieses Ergebnis ist nicht zufriedenstellend. Die bisher übliche Laserakupunktur kann daher nur für Kinder empfohlen werden, da deren Organismus überaus sensibel und reaktionsstark ist. Daher reicht für Kinder die bisher übliche Laserdosis aus, nicht aber für Erwachsene.

Ein Forschungsteam, allen voran Dr. sci.nat. D. Schikora und Dr.med. Dipl. chem. M. Weber, verfolgten seit Jahren eine neuartige Idee: Sie strebten die maximale Stimulation eines Akupunkturpunkts an. Diese sollte erreicht werden durch:

1. eine hohe Ausgangsleistung des Gerätes von 50 mW statt der bisher üblichen 2-30 mW
2. beste Leitung des Laserlichtes mit einem bruchsicheren Kabel
3. lange Bestrahlungszeit von 15-20 Minuten statt bisher üblichen 30 Sekunden pro Akupunkturpunkt
4. beste Einleitung des Laserlichtes in das Gewebe

Im Jahr 2001 gelang schließlich die Konstruktion eines Gerätes, welches für die Anwendung am Patienten zertifiziert werden konnte. Die neu entwickelte Technik erhielt den Namen "Laserneedle".

Im Jahr 2002 wurde von Herrn Univ. Prof. Dr. Gerhard Litscher von der Karl Franzens Universität Graz eindeutig die Wirksamkeit des neuen Systems nachgewiesen. Die diesbezüglichen Untersuchungen zeigten, dass die Laserneedle-Technik etwa 50 % der Wirksamkeit einer Nadelakupunktur erreichen kann.

Die Laserneedle-Akupunktur kann bei allen Indikationen angewendet werden, wo auch eine klassische Akupunktur sinnvoll ist:

  • Schmerzen aller Art
  • Infektanfälligkeit
  • Allergie
  • Erkrankungen der Atemwege, des Herzens, des Kreislaufes, des Verdauungssystems, der Harnwege und des gynäkologischen Bereiches
  • Durchblutungsstörungen
  • Funktionsschwächen von Organen
  • psychovegetative Störungen

Seit Anfang dieses Jahres sind Laserneedle-Geräte im gesamten deutschen Sprachraum im Einsatz. Es wurden bisher mehrere tausend Anwendungen durchgeführt. Die Ergebnisse sind sehr gut, Nebenwirkungen wurden keine beobachtet. Die Technik wird in den kommenden Jahren im gesamten EU-Raum, in den USA und in weiterer Folge weltweit vertrieben werden. Derzeit bestehen bereits Kontakte zum arabischen Raum und nach Malaysia.

Mit der neuen Technik der Laserneedle-Akupunktur kann eine Kombination von hoher Wirksamkeit und minimaler Patientenbelastung erzielt werden. Sie kann dementsprechend als bahnbrechenden Neuerung in der Akupunktur gelten.

Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne die Pressemappe und die CD der Powr Point Präsentation zu.

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Österr. Gesellschaft für
Kontrollierte Akupunktur
Roswitha Aluani
Tel.: 0316/37 40 50
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