Onodi zu Grasser: Nur ein weiterer Wendehals bei der ÖVP

Noch-Finanzminister flüchtet vor den Knittelfelder Rabauken -weitere Amtszeit Grassers bedeutet weitere Verschuldung und Sozialabbau

St. Pölten (SPI) - Niederösterreichs SP-Chefin LHStv. Heidemaria Onodi zeigt sich in einer ersten Reaktion unbeeindruckt von der Absicht Karl-Heinz Grassers, nun für die ÖVP als Finanzminister zu kandidieren. "Mit dem Noch-Finanzminister gesellt sich bloß ein weiterer Wendehals zur Schüssel-Khol-ÖVP", so die stv. SPÖ-Vorsitzende. "Die Leichtigkeit, mit der Grasser Seiten wechselt und Ideologien ablegt, ist nur die logische Folge des totalen Machtanspruchs des ehemaligen Haider-Vertrauten." Er passe insofern zweifellos hervorragend zur ÖVP; für die Österreicherinnen und Österreicher würde eine weitere Amtszeit Grassers aber lediglich eine Fortsetzung des schwarz-blauen Chaos-Kurses der gebrochenen Versprechen, weitere Verschuldung, noch höhere Steuern und weiteren Sozialabbau bedeuten.

"Grasser flüchtet vor den Knittelfelder Rabauken in die Arme Wolfgang Schüssels, der ihm eine weitere Legislaturperiode im Büro des Finanzministers verspricht", so Onodi weiter. Er wäre aber gut beraten, Schüssel keinen Glauben zu schenken, denn "geht es um den Machterhalt, wird Schüssel Grasser ohne mit der Wimper zu zucken fallen lassen", so die SP-Vizechefin.
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