Kadenbach: Sensibler Umgang mit Geschichte gefordert

Errungenschaften der Republik müssen bewahrt werden - Frauenrechte immer wieder erkämpft werden

St. Pölten (SPI) - Die niederösterreichische Landtagsabgeordnete, SP-Landesgeschäftsführerin Karin Kadenbach erinnert zum 84. Jahrestag der Gründung der Republik an die entscheidende Rolle, die der Sozialdemokratie im Jahre 1918 zukam. "Die Sozialdemokratie war maßgeblich an der Errichtung und Gründung der Ersten Republik beteiligt, die Sozialdemokratie war federführend an der Errichtung der Zweiten Republik beteiligt und die Sozialdemokratie wird auch in Zukunft diese Republik gegen all jene verteidigen, die versuchen diese Errungenschaften krank zu jammern oder zu zerstören", so Kadenbach.****

Vor allem hinsichtlich der bevorstehenden Nationalratswahlen mahnt Kadenbach Stabilität und Solidarität in unserem Land ein. "Gerade angesichts der instabilen Verhältnisse der letzten zweieinhalb Jahre ist ein funktionierender sozialer Zusammenhalt, die Rücksichtnahme aufeinander und die gerechte Teilnahme aller am Wohlstand unseres Landes eine Grundvoraussetzung für eine dauerhaft positive Entwicklung Österreichs", so die SP-Landesgeschäftsführerin.

Neben der Gründung der Republik nennt Kadenbach auch das Frauenwahlrecht, das als eine der wesentlichsten Errungenschaften ebenfalls im November 1918 beschlossen wurde. "Wenn man bedenkt, dass seit dem Februar 2000 eine konservative "Frauen-an-den-Herd"-Politik betrieben wurde, dass das Frauenministerium abgeschafft und Frauenagenden in die Hände eines Tierarztes gelegt wurden, dann gilt es für uns Frauen nach wie vor wachsam zu sein und unsere Rechte offensiv zu verteidigen", so Kadenbach abschließend. (Schluss) alu

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