Gehrer: Richtungsentscheidung - Schüssel geht einen ehrlichen Weg

Schüssel verspricht nicht das Blaue vom Himmel - bei ihm ist Österreich in guten Händen - Entscheidung über Reformweg

Vösendorf, 10. November 2002 (ÖVP-PD) "Wir stehen jetzt vor einer sehr, sehr wichtigen Entscheidung", sagte ÖVP-Vizechefin Elisabeth Gehrer heute, Sonntag, beim ÖVP-Frauenkongress. "Die Entscheidung heißt: Soll in Österreich der Reformweg mit neuen guten Rahmenbedingungen ohne neue Schulden weitergeführt werden oder nicht?" Wolfgang Schüssel verspreche nicht das Blaue vom Himmel. "Er verspricht nicht, dass wir diese Gebühr und dieses oder jenes abschaffen. Er sagt, wenn wir es uns leisten können, werden wir eine Entlastung machen. Er geht einen ehrlichen Weg". "Wir müssen als Botschafterinnen dieses Reformweges hinaus gehen, um die Menschen zu überzeugen, dass das der bessere Weg für Österreich ist - der bessere Weg als rot-grün", so Gehrer.****

"Wenn wir alle mit dieser Überzeugungskraft hinausgehen, werden wir am 24. November feiern können. Dann werden wir die stimmenstärkste Partei sein, und dann werden wir die Verantwortung haben." Man sehe, was rot-grün in Deutschland bewirke: "50 Steuern werden erhöht, und es werden die Sozialbeiträge und Beihilfen gekürzt." Alles, was man vor der Wahl versprochen habe, nicht zu machen, "wird jetzt gemacht", betonte die Bundesparteiobmann-Stellvertreterin.

"Wer Wolfgang Schüssel kennt, der weiß, was für ein ungeheuer partnerschaftlicher Mensch er ist, welch ungeheuer partnerschaftlicher Mann. Er ist einer, der die Partnerschaft in seiner Familie lebt, er ist einer, der die Partnerschaft in der Politik lebt, er ist einer, der sich auch in einer so schwierigen Zeit wie im Wahlkampf für seinen Sohn, der noch in die Schule geht, Zeit nimmt. Ich finde das ganz enorm. Er ist ein Mensch, der Partnerschaft lebt, der Partnerschaft ernst nimmt und ich sage euch:
Bei ihm ist Österreich in guten Händen."

Der Reformweg, den Wolfgang Schüssel mit seinem Team gehe, sei von fünf wichtigen Zielen gekennzeichnet "Erstens: Keine neuen Schulden machen und das Budget sanieren. Nur in einem Budget, in dem es keine neuen Schulden gibt, sind die Pensionen gesichert, in dem ist die Bildungsoffensive gesichert", sagte Gehrer. Zweitens seien, "die wichtigen Fragen im Sozialbereich" zu lösen. Diese seien die Herausforderungen für Frauen, eine Pension zu erreichen, die Herausforderung, die Teilzeitarbeit zu ermöglichen, und die Herausforderung, den benachteiligten Menschen noch mehr Unterstützung zu geben."

"Das dritte ist die EU-Erweiterung, die Erweiterung, die uns allen Chancen bringt. Natürlich wird diese auch manche Schwierigkeiten bringen, aber insgesamt bringt sie viel mehr Chancen und viel mehr Möglichkeiten. Die Schwierigkeiten müssen wir gemeinsam bewältigen", betonte Gehrer. Die vierte große Herausforderung sei die Bildungsoffensive. "Bildung ist die Grundlage für die Entwicklung der Gesellschaft, für die Entwicklung der Wirtschaft sowie für die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen."

Das fünfte großes Ziel liege im Gesundheits- und Sicherheitsbereich. "Wir wollen den Menschen Sicherheit in der Gesundheit geben, wir wollen den Menschen aber auch Sicherheit im Land geben. Wir leben in einem sicheren Österreich, und wir können uns glücklich schätzen, in diesem Land zu leben, in dem es uns allen relativ gut geht."

"Die Reform, die Chance, die Zukunft, die Sicherheit, die Politik, die Bildung, die EU-Erweiterung, die Solidarität, alles das ist weiblich. Darum gehen wir hinaus als Botschafterinnen dieses Reformweges, als Politikerinnen, als Frauen, die sich politisch engagieren und für die Zukunft Österreichs arbeiten", schloss Gehrer.

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