Rauch-Kallat: Ob Haider Herbert Haupt diese Loyalität danken wird?

Versuch Realität umzuinterpretieren, nicht glaubwürdig - Appelle an Karlheinz Grasser ebenso unglaubwürdig

Wien, 10. Nov. 02 (ÖVP-PK) "Es ist nicht sehr glaubwürdig, wie Herbert Haupt heute wieder versucht hat, die Realität im Zusammenhang mit den Ereignissen von Knittelfeld umzuinterpretieren, denn die Österreicherinnen und Österreicher haben live an den Bildschirmen miterlebt, wie es wirklich war", sagte heute, Sonntag, ÖVP-Generalsekretärin Abg.z.NR Maria Rauch-Kallat. Sie habe aber ein gewisses Verständnis, "dass Herbert Haupt als der nunmehr fünfte FPÖ-Parteiobmann in dieser Legislaturperiode in einer sehr schwierigen Situation ist. Wir kennen Minister Haupt eigentlich anders, als er sich heute darstellen wollte", so Rauch-Kallat, für die sich die Frage stellt, "ob ihm Jörg Haider diese Loyalität danken wird oder ob er Herbert Haupt letztlich gleich behandeln wird, wie das bei Susanne Riess-Passer, Karlheinz Grasser, Peter Westenthaler und zuletzt Mathias Reichhold der Fall war."****

Zur Aussage Haupts, es hätte angesichts der Knittelfelder Ereignisse keinen Grund gegeben, nicht weiterzuarbeiten, fragte Rauch-Kallat: "Wenn es Herbert Haupt damals nicht einmal möglich war, die eigenen Parteikollegen Riess-Passer, Grasser und Westenthaler zu überzeugen, dass man trotz des Putsches freiheitlicher Rebellen einfach weiterarbeiten könne, wie sollen ihm das dann heute die Österreicherinnen und Österreicher glauben?"

Die Bevölkerung und viele freiheitliche Wählerinnen und Wähler hätten ganz genau mitbekommen, "welches üble Spiel die Rebellen von Knittelfeld rund um Jörg Haider mit Susanne Riess-Passer, Karlheinz Grasser, Peter Westenthaler und zuletzt Mathias Reichhold getrieben haben, die sich mehr als ein Jahrzehnt für die Freiheitliche Partei eingesetzt und in den letzten zweieinhalb Jahren eine hervorragende Regierungsarbeit für Österreich mit der ÖVP umgesetzt haben."

"Die, die dieses üble Spiel zu verantworten haben, sind nun auch nicht sehr glaubwürdig, wenn sie jetzt öffentlich an die Loyalität von Karlheinz Grasser appellieren, der in Knittelfeld von ihnen ausgepfiffen haben, und es ist auch kein besonderer Stil, wenn man nun versucht, Karlheinz Grasser für den Fall als dumm hinzustellen, dass er sich für die Weiterarbeit für Österreich entscheiden sollte", schloss die Generalsekretärin.

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