Blecha: Einmalzahlungs-Trick ist Wählertäuschung und Pensionskürzung

Unwahrheiten in Zeitungsanzeigen auf Kosten der Steuerzahler

Wien (SK) "Die Fakten sind klar: Die Teuerung beträgt 2,1 Prozent, die Pensionsanpassung nur 0,5 Prozent, die Einmalzahlung wird im darauffolgenden Jahr nicht der Pensionsbasis angerechnet und daher ist die von der Regierung beschlossene Regelung eine Wählertäuschung und eine glatte Pensionskürzung", sagte heute der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, Karl Blecha. "Da hilft es auch nicht, dass Sozialminister Haupt das Geld der Steuerzahler für teure Inseratenkampagnen beim Fenster hinauswirft, um der Bevölkerung den Einmalzahlungs-Trick schmackhaft zu machen. Die Pensionisten lassen sich nicht für dumm verkaufen", so Blecha am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Blecha rechnet vor: Bezieher einer Pension in der Höhe von 1.000 Euro(öS 13.760) erhalten im kommenden Jahr durch den Einmalzahlung-Trick bereits um 507,88 Euro (rund öS 7.000) weniger. "Das ist eine monatliche Pensionskürzung um 500 Schilling", empört sich Blecha und verlangt deshalb eine jährliche Anpassung, die die volle Inflation abgilt.

Blecha forderte in diesem Zusammenhang einen Verfassungsschutz für bestehende und künftige Pensionen sowie eine klare Wertsicherungsklausel. "Es geht nicht an, dass jedes Jahr die Pensionisten zum Spielball der Politik werden. Wir brauchen Vertrauen und klare Verhältnisse. Der Generationenvertrag wird durch die verfassungsrechtliche Sicherstellung der Pensionen auf ein unerschütterliches Fundament gestellt, während die ÖVP und Kanzler Schüssel Pensionen dem unsicheren und spekulativen Aktienmarkt unterwerfen wollen", so Blecha abschließend. (Schluss) ns/mp

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