ÖAMTC: Bestem Freund das eigene Herz vermacht

Christophorus 2-Einsatz nach Suizidversuch

Wien (ÖAMTC-Presse) - Durch Geistesgegenwart konnte am frühen Sonntagvormittag ein Selbstmordversuch in Habruck bei Weissenkirchen/ Wachau gerade noch vereitelt werden. Laut ÖAMTC-Informationszentrale telefonierte kurz nach 6:00 Uhr der 41-jährige Franz S. mit dem Krankenhaus Krems. Er ließ sich vom Portier in die Intensivstation verbinden und kündigte dort seinen Suizid an. Sein Herz, so der Selbstmörder, solle sein bester Freund, der an Herzproblemen leidet, bekommen.

Die Geistesgegenwart von Intensivschwester Sabina B. rettete Franz S. wahrscheinlich das Leben. Sie hielt den Anrufer lange in der Leitung, gab psychologische Betreuung und entlockte Franz S. wichtige Informationen. So konnte der mithörende Notfallsanitäter Robert H. noch während des Telefonats die ersten Schritte zur Rettung einleiten.

Als der ÖAMTC-Notarzthubschrauber Christophorus 2 an der Unglücksstelle landete, hatte die örtliche Gendarmerie schon die Haustüre aufgebrochen. Den Rettern bot sich ein schreckliches Bild. Franz S. hatte sich neben den Pulsadern auch die rechte Halsschlagader aufgeschlitzt. "Wir standen in einem Blutbad," so Christophorus 2-Pilot Günther Grassinger.

Franz S. wurde ins Krankenhaus Krems geflogen. Ersten Informationen nach wird er den Suizidversuch überleben.

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ÖAMTC-Informationszentrale / Ob

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