Morak: Kultur- und Medienpolitik mit Augenmaß - ein "Quantensprung"

Kritik an Postenschacher der SPÖ in Wien

Wien, 8. November 2002 (ÖVP-PD) Für eine "Kultur- und Medienpolitik mit Augenmaß" sprach sich heute, Freitag, Kunst-Staatssekretär Franz Morak bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ÖVP-Bundesparteiobmann Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel, ÖVP-Generalsekretärin Abg.z.NR. Maria Rauch-Kallat und Staatssekretär Dr. Alfred Finz anlässlich der Österreich-Tage in Wien aus. "Wir haben in diesen wesentlichen gesellschaftspolitischen Themen einen 'Quantensprung' gemacht", sagte der Staatssekretär.****

Morak war in seiner bisherigen Amtszeit als Staatssekretär die Öffnung des Landes und die internationale Präsentation österreichischer Kunstschaffender sowie auch die Darstellung von Kunst aus den EU-Erweiterungsländern ein großes Anliegen. Dabei habe er sich immer für die Präsenz zeitgenössischer Kunst eingesetzt. Insgesamt ging es Morak um die Verbreiterung des Angebots für das Publikum und die direkte Förderung der Künstlerinnen und Künstler in Österreich. In diesem Zusammenhang betonte Morak: "Wir haben die sozialen Zuschüsse an Künstlerinnen und Künstler in meinem Ressort um 63 Prozent gehoben".

Eine "klare Absage" richtete Morak an die Kulturpolitik, wie sie derzeit unter der "Einparteienherrschaft der SPÖ" in Wien geschehe. Er sei klar gegen den Postenschacher der Sozialdemokraten und trete gegen die Zusammenfassung von Kultur in einem "Ideologieressort" ein, wie dies die ehemalige Wiener Kulturstadträtin Ursula Pasterk betrieben habe.

Als Vorhaben für die Zukunft nannte Morak steuerliche Maßnahmen im Bereich der Absetzbarkeit von Kunst, des Kunstsponsorings, die Absetzbarkeit von privaten Spenden sowie die steuerliche Begünstigungen im Bereich des Denkmalsschutzes. Im Medienbereich hob Morak hervor, die Digitalisierung des Landes im terrestrischen Bereich vorantreiben zu wollen, "was eine wesentliche Vorraussetzung zur Modernisierung des Medienstandortes Österreich ist".

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