Brinek: Gusenbauer rechnet bei SPÖ-Wissenschaftsminister mit Verbesserungen bei Studienbedingungen erst in 20 Jahren

Wien, 8. November 2002 (ÖVP-PK) "Bei der gestrigen TV-Konfrontation zwischen SPÖ-Chef Gusenbauer und dem Grünen-Chef Van der Bellen erklärte Gusenbauer auf die Frage, ob er sich - wie von SPÖ-Quereinsteiger Josef Broukal angedacht - Studienbeiträge für TOP-Niveau-Unis in Österreich vorstellen könnte, dass es TOP Unis frühestens in 20 Jahren geben werde und deshalb derzeit keine Studienbeiträge eingehoben werden könnten. Damit scheint klar, wie eine SPÖ-Wissenschaftspolitik in Zukunft aussehen wird: Stillstand, sofortiger Stopp der Universitätsreform und somit keinerlei Veränderung", sagte heute, Freitag,ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. z. NR. Gertrude Brinek. ****

Die ÖVP hingegen stehe für Reform und Weiterentwicklung der Universitäten. Erste positive Ergebnisse seien der Anstieg der Absolventenzahlen um acht Prozent und der ernorme Zulauf zu den neu eingeführten Bakkalaureatsstudien, so Brinek.

Mit der Umsetzung des neuen Universitätsgesetzes verblieben die Studienbeiträge direkt den Universitäten. Jeder Studierende werde ab 2004 direkt bei der Bezahlung des Studienbeitrags über die Verwendung an seiner Universität mitentscheiden. Durch die Einnahmen aus den Studienbeiträgen würden bis jetzt - 2001 und 2002 - 109 Mio. Euro als Universitätsmilliarde in die Verbesserung der Studienbedingungen investiert. "Gleichzeitig wurde durch die Erhöhung der Mittel für die Studienförderung sichergestellt, dass jeder, der studieren will und die Voraussetzungen dafür mitbringt auch studieren kann", sagte die ÖVP-Wissenschaftssprecherin.

Sie wehre sich gegen das permanente Miesmachen und Krankjammern der Universitäten durch Gusenbauer und Broukal. Es würden damit die jetzt schon sehr guten Leistungen der Universitäten verkannt, die sich bemühen, den ständig steigenden Zustrom von Studenten zu bewältigen. "Die österreichischen Universitäten leisten bereits jetzt ausgezeichnete Arbeit. Durch die Umsetzung der Universitätsreform bekommen die Universitäten mehr Autonomie bei gesicherter Finanzierung, internationalen Standard in Forschung und Lehre und die Zusammenführung von Entscheidung und Verantwortung. Damit sind die Rahmenbedingung für die weitere Verbesserung der österreichischen Universitäten im internationalen Vergleich sichergestellt", so Brinek.

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