Bures: Grasser hat nicht das Zeug zum Verräter

Unmoralisches Angebot Schüssels

Wien(SK) "Aus Kenntnis der Persönlichkeit des Finanzministers gehe ich nicht davon aus, dass Grasser dem zweifelhaften Lockangebot Schüssels nachgibt", erklärte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures zu Schüssels jüngstem Offert an den Finanzminister. "Grasser eignet sich nicht als Verräter". Bezeichnend für Schüssel sei es aber, dass dieser Grasser ein unmoralisches Angebot legt, als FPÖ-Politiker zum parteifreien Finanzminister zu mutieren. "Das sagt sehr viel über den ÖVP-Obmann", merkte Bures an, "Bezeichnend sei außerdem, dass Schüssel keinerlei Vertrauen in die Wirtschaftskompetenz der eigenen Partei habe. Was müssen sich so kompetente Persönlichkeiten wie Andreas Treichl, Claus Raidl, Stefan Koren oder Christoph Leitl dazu wohl denken?" Für die SPÖ gilt jedenfalls, dass Karl Heinz Grasser -bei allen politischen Differenzen - bislang Respekt gezollt wurde. "Daher sei eine derartig charakterlose Vorgangsweise, wie sie von Schüssel angeregt wird, im Falle Grassers unvorstellbar", so Bures. "Einmal mehr wird klar, dass Wolfgang Schüssel alles tun wird, um an der Macht zu bleiben. Selbst vor der Anstiftung zu würdelosem Verrat schreckt dieser nicht zurück". **** (Schluss) hs

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