Onodi: "Machbarkeitsstudie Wienerwald" ist objektive Diskussionsgrundlage für öffentliches Anliegen eines verstärkten Schutzes für unseren Wienerwald

Umfassende Einbindung der und Diskussion mit der Bevölkerung erforderlich

St. Pölten, (SPI) - "Die ‚Machbarkeitsstudie Wienerwald' ist eine objektive Diskussionsgrundlage betreffend des in der Öffentlichkeit diskutierten Anliegens eines verstärkten Schutzes des Wienerwalds", so Niederösterreichs Naturschutzreferentin LHStv. Heidemaria Onodi zur nun vorliegenden Machbarkeitsstudie, welche vom Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Forstwirtschaft, und der Magistratsabteilung 40 des Forstamts der Stadt Wien in Auftrag gegeben wurde und heute von der ARGE Wienerwald präsentiert wird. Ziel der Studie war es, herauszufinden, ob für den Wienerwald der Schutzstatus "Biosphärenpark" oder "Nationalpark" möglich, sinnvoll und zweckmäßig ist.****

Der Wienerwald weist bezüglich Ausdehnung, Qualität und Vielfalt einen in Mitteleuropa einzigartigen Großwaldbestand auf, wertvolle Offenlandbereiche steigern zusätzlich die naturschutzfachliche Bedeutung. Gleichzeitig sieht sich der Wienerwald zahlreichen Nutzungsansprüchen gegenüber. Er ist zum Teil forstwirtschaftlich genutzt, ein traditionelles und in Teilbereichen stark genutztes Erholungsgebiet sowie eine Region intensiver Besiedelung. "Aus diesen Erhebungen ergab sich, dass ein Biosphärenpark bei adäquater Umsetzung aufgrund der vielfältigen Schutzziele für und Nutzungsansprüche an den Wienerwald die geeignetste Strategie bietet, den Wienerwald als Lebens- und Naturraum nachhaltig zu sichern", so Onodi.

"Das Ergebnis der Studie muss nun mit der betroffenen Bevölkerung diskutiert werden. Insbesonders ist es wichtig, Aufklärungsarbeit zu betreiben, was man überhaupt unter einem Biosphärenpark versteht und welche Konsequenzen damit für die Menschen im Wienerwald verbunden sind. Im Wienerwald müssen die Schutzziele mit Entwicklungszielen so abgestimmt werden, dass der Wienerwald auch für künftige Generationen als Natur- und Erholungsraum erhalten bleibt, aber auch als qualitativ hochwertiger Wirtschafts- und Lebensraum für die dort lebende Bevölkerung an Attraktivität gewinnt", so die NÖ Naturschutzreferentin abschließend.
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