ÖAMTC verlangt Anerkennung des EU-Kennzeichens in zukünftigen EU-Ländern

Keine Strafe bei fehlendem "A"-Aufkleber

Wien (ÖAMTC-Presse) - "Verständnislos reagieren viele Mitglieder des ÖAMTC, die sich neue EU-Kennzeichen bestellt oder beschafft haben. Sie verstehen nicht, warum dieses neue EU-Kennzeichen nicht in allen Ländern Europas anerkannt wird", berichtet ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer.

Die neue Kennzeichentafel hat als integrierten Bestandteil ein "A" am linken Rand der Tafel unter den Sternen in einem blau reflektierenden Feld. Damit kann man problemlos alle EU-Länder und die Schweiz bereisen. Allerdings besteht weiterhin die Verpflichtung, außerhalb des EU-Gebietes ein internationales Unterscheidungszeichen anzubringen. Dieses Zeichen trägt auf einer weißen elliptischen Fläche mit mindestens 175 x 115 mm ein schwarzes "A" mit einer Buchstabengröße von mindestens 8 cm.

Der ÖAMTC-Jurist wünscht sich, dass zumindest die sogenannten EU-Beitrittswerber das neue österreichische Kennzeichen anerkennen und Fahrzeuglenker, die keinen zusätzlichen "A"-Aufkleber mitführen, nicht bestraft werden. Immerhin hat der Verkehrsminister Österreichs schon im Jahre 1999 mittels Erlass die österreichische Exekutive ersucht, bei Gästen aus dem Osten, die ihrerseits ebenfalls das internationale Unterscheidungszeichen nur in die Kennzeichentafel integriert haben, nicht zu strafen.

Der ÖAMTC hofft in dieser Angelegenheit diplomatische Aktivitäten durch das Verkehrsministerium bei den Nachbarn. Außerdem wird der ÖAMTC seine Schwesterclubs in den betroffenen Ländern um Unterstützung ersuchen.

(Schluss)
ÖAMTC-Pressestelle/Sabine Fichtinger

Rückfragen & Kontakt:

ÖAMTC Pressestelle
Tel.: (01) 711 99-1218

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OCP0001