ORF-TV-Chefredakteur Mück weist FP-Kritik an "ZiB"-Berichterstattung zurück

Wien (OTS) - Der ORF weist die von Landeshauptmann Dr. Jörg Haider und dem Kärntner FPÖ-Landesparteiobmann Martin Strutz heute, am 7. November 2002, erhobenen Vorwürfe und Unterstellungen im Zusammenhang mit der Berichterstattung in der "Zeit im Bild 2" vom 6. November scharf zurück.
Tatsächlich hat sich ein unmittelbar vor der Sendung erfolgter Telefonanruf an den diensthabenden Redakteur nachträglich als grobe Täuschung herausgestellt. Der Anrufer meldete sich unter dem Namen des Kärntner Landesparteiobmanns und gab vor, dass sich Jörg Haider wegen seiner im Nachrichtenmagazin "Profil" erhobenen Vorwürfe gegen Vizekanzlerin Dr. Susanne Riess-Passer und den Finanzminister Mag. Karl-Heinz Grasser im Zusammenhang mit dem Kauf der Abfangjäger entschuldigen wolle. Diese Information erschien dem ORF-Redakteur vor dem Hintergrund der Aussagen Haiders, er habe keine ehrenbeleidigenden Äußerungen gemacht, durchaus glaubhaft. In ihrem Studiogespräch mit der Vizekanzlerin hat Moderatorin Ingrid Thurnherr auf den ominösen Telefonanruf Bezug genommen. Unmittelbar nach der Sendung wurde dem ORF-Redakteur durch den Pressesprecher Jörg Haiders mitgeteilt, dass es keinen derartigen Anruf des Kärntner FPÖ-Landesparteiobmanns gegeben habe, was Martin Strutz in einem weiteren Telefonat auch persönlich bekräftigte. In der nächstfolgenden Sendung, der "ZiB 3", wurde der Fehler richtig gestellt. Jörg Haider hätte durchaus auch in der "ZiB 2" zu Wort kommen können. Er hat jedoch die bereits am Nachmittag erfolgte Einladung zu einem Interview für diese Sendung zwei Mal abgelehnt.

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