VP-Hahn zu SP-Pittermanns Schmalspurdenken: weil für die SPÖ der Mensch nur zahlt

Pittermann diskreditiert Wiedereinsteigerinnen und Langzeitarbeitslose als vertrauensunwürdig

"Bundesminister Bartenstein hat genau jene Lösung gefunden, die auch Pittermanns eigene Parteifreunde haben wollten", reagierte heute der Gesundheitssprecher der Wiener Volkspartei, Johannes HAHN zu Pittermanns Aussagen zur Pflegeausbildungsoffensive Bartensteins. "Die Frau Stadträtin ist eingeladen, sich bei ihren Parteikollegen zu informieren, bevor sie reflexartig etwas ablehnt, was ein Nicht-SP-Minister einbringt. Wahlkampf heißt nicht Krampf, der offenbar bei Pittermann automatisch einsetzt, wenn der politische Mitbewerber Vorschläge macht.
Eine bis zu drei Jahre dauernde Ausbildung als Schnellsiedeverfahren und Schmalspurausbildung abzutun, ist lächerlich und zeigt jedenfalls eines: Pittermanns Interesse gilt nur den SP-Wahlkampf-unterstützenden sogenannten Gesundheitskampagnen auf Kosten der Wiener Steuerzahler. Ich fordere die Gesundheitsstadträtin auf, sich endlich sachlich mit dem Pflegebedarf in Wien auseinanderzusetzen. Es reicht einfach nicht, nach ´Gusenbrauner´scher Manier jede gute Initiative des Bundes schlechtzumachen und selbst nichts zu tun", zeigte sich HAHN verärgert. ****

Die von Bartenstein initiierte Qualifizierungsoffensive mit einer Intensivausbildung in einer zweijährigen Weiterbildungskarenz und einer dreijährigen berufsbegleitenden Höherqualifizierung von bereits im Pflegebereich tätigen Menschen, sei der richtige Schritt zur Behebung des Pflegenotstands in Wien. Die Lösungskompetenz der SP-Politiker in dem Bereich, bestünde lediglich in der Forderung nach mehr Arbeitsgenehmigungen für ausländische Pflegekräfte. "Die ÖVP- Bundesregierung und Martin Bartenstein zeigen hier vor, wie man mit kreativen Vorschlägen und vielen Gesprächen mit Praktikern ein sofort umsetzbares und leistbares Lösungsbündel erzielen kann", so Hahn. Die Aussagen Pittermanns möchte er aber noch nicht als Absage für die notwendige 40%ige Kofinanzierung durch das Land Wien interpretieren, meinte Hahn. In Richtung Pittermann appellierte er:
"Frau Stadträtin, Sie sind aufgefordert, endlich die notwendigen Mittel für die Wiener Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereitzustellen." ****

Mit ihren Aussagen diskriminiere Pittermann alle Wiedereinsteigerinnen und Langzeitarbeitslose als vertrauensunwürdig und desavouiere gleichzeitig alle Pflege- und Ausbildungsträger, führte Hahn weiter aus. Die von Bartenstein vorgestellte Pflege-Qualifizierungsoffensive wurde am runden Tisch mit allen Trägerorganisationen, einschließlich der SP-nahestehenden Volkshilfe erarbeitet. "Offenbar ist Pittermann von den Menschen und Organisationen im Pflege- und Gesundheitsbereich schon so weit entfernt, daß sie sich nur mehr mit Begrüßungsformeln bei Veranstaltungen und SP-Werbeplakatentwürfen beschäftigt", kommentierte Hahn die SP-Formel "weil der Mensch zählt". (Schluss)

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