Symposium "Wissen schafft Erfolg": Wie profitiert die Wirtschaft von der Wissenschaft?

Wien (OTS) - Mit dem eBusiness-Kompetenzzentrum "evolaris", dem Joanneum Steiermark und dem Know-Center, dem Kompetenzzentrum für wissensbasierte Anwendungen und Systeme, verfügt die Steiermark über drei wichtige "Wissensdrehscheiben". Was diese leisten und wie deren Inhalte genutzt werden können, zeigt das Symposium "Wissen schafft Erfolg - Wie profitiert die Wirtschaft von der Wissenschaft" am 13. November 2002 um 18.00 Uhr im Meerscheinschlössl, Mozartgasse 3, in Graz.

Der Weg von der Forschung bis zum Markterfolg ist lang, kann aber durch ein enges Zusammenspiel von Wirtschaft und Wissenschaft verkürzt werden. Gerade außeruniversitäre, industrienahe Forschungseinrichtungen sind in enger Vernetzung mit Unternehmen und Universitäten ein wichtiges Bindeglied und stiften einen nachhaltigen Nutzen für den Innovations- und Wirtschaftsstandort Steiermark.

Im Rahmen des Symposiums in Graz werden interessante Fragen aufgeworfen, wie z.B.

- Wie können Wirtschaft und Wissenschaft erfolgreich zusammenarbeiten?

- Welche Rolle kommt dem Joanneum Research im steirischen Innovationssystem zu?

- Wie kann der Weg von der Forschung zum Markterfolg verkürzt werden?

Hochrangige Fachleute aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft werden versuchen, darauf Antworten zu finden. Ein Höhepunkt der Veranstaltung ist die Verleihung des "evolaris Award 2002" für die besten Diplomarbeiten.

Interessierte Zuhörer sind herzlich willkommen, der Eintritt ist kostenlos.

Weitere Informationen bzw. Anmeldungen unter

http://www.know-center.at/wissenstransfer

Statements (in alphabetischer Reihenfolge):

Prof. Dr. Elgar Fleisch, Direktor des Instituts für Technologiemanagement, Universität St. Gallen:

"In der BWL darf die universitäre Sehnsucht nach Ruhe vor der Praxis nie erfüllt werden. Im Gegenteil."

Dr. Dipl.-Ing. Karin Grasenick, Wissenschafterin bei Joanneum Research:

"Nur wer mit Partnern aus Wirtschaft und Forschung Netze knüpft, hat die Chance, so manchen dicken Fisch ans Land zu ziehen."

Dr. Frank Kappe, Mitglied des Vorstandes Hyperwave AG:

"Für innovative High-Tech Unternehmen wie Hyperwave ist eine intensive Vernetzung mit Zentren wissenschaftlicher Kompetenz der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg."

Waltraud Klasnic, Landeshauptmann der Steiermark:

"Der Fortschritt lebt vom Austausch des Wissens und entsteht durch den intelligenten Gebrauch von Erfahrung. Dennoch ist kein Fortschritt möglich, wenn die Menschen kein Vertrauen in die Zukunft haben und dieses Vertrauen gilt es zu schaffen, da es die Basis für den Erfolg darstellt."

D.I. Michael Ksela, Unternehmenssprecher AVL List GmbH und Vorstandsmitglied "evolaris":

"Die intelligente Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft wirkt wie ein Innovationsturbo."

Dipl.-Ing. Herbert Paierl, Landesrat für Wirtschaft, Finanzen und Telekommunikation:

"Wissen ist der entscheidende Wettbewerbsfaktor des Wirtschaftslebens. Deshalb setzen erfolgreiche Unternehmen auf Forschung und Entwicklung !"

Hon.-Prof. Dr. Bernhard Pelzl, Geschäftsführer der Joanneum Research:

"Wer etwas anbieten will, muss zuerst dafür sorgen, dass die anderen wissen, über welche Kenntnisse man selbst verfügt."

Univ.-Prof. Dr. Otto Petrovic, Karl-Franzens-Universität Graz und

Vorstandsvorsitzender der evolaris Privatstiftung:

"Starke Kompetenzzentren, wie evolaris, Joanneum Research und Know-Center, ermöglichen heimischen Unternehmen den Zugriff auf internationales Spitzen-Know-how. Und sie helfen, dieses wirtschaftlich sinnvoll anzuwenden. Im Symposium "wissen>schafft>erfolg" zeigen sie, wie Unternehmen von diesen international anerkannten Wissensdrehscheiben

profitieren können."

Dr. Stefan Pilz, Initiator von innoregio, Spartengeschäftsführer der Wirtschaftskammer Steiermark:

"Die Bereiche F&E bzw. Innovationspolitik sind für die steirische Industrie von zentraler Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit im globalen Markt. Mit rund 60 % Anteil der F&E-Ausgaben leistet die Industrie einen beachtlichen Beitrag."

Univ.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. Gerhard Rüsch, Stadtrat der Landeshauptstadt Graz:

"Erfolg hat nur, wer über ein fundiertes Wissen verfügt und dieses zur richtigen Zeit am richtigen Ort einsetzen kann."

o. Univ.-Prof. Dr. Ursula Schneider, Vorstand des Instituts für Internationales Management, Karl-Franzens-Universität Graz:

"Das Zusammenwirken von Wirtschaft und Wissenschaft zum Wohle wirtschaftlicher Entwicklung liegt logisch auf der Hand, ist praktisch in unseren Breiten noch wenig erprobt und bedarf daher der Inkubation. Mehr als von finanziellen Mitteln hängt sein Erfolg von Begegnungsräumen und Begegnungskultur ab."

Dipl.-Ing. Leopold Schöggl, Zweiter Landeshauptmann-Stellvertreter:

"Innovation braucht Forschung, Wirtschaft braucht Wissenschaft! Für den künftigen Markt umso wichtiger werden intelligente Lösungen."

Dr. Klaus Tochtermann, Geschäftsführer Know-Center:

"In einer Zeit, in der neue Technologien, Produkte und Methoden in immer kürzeren Zeiteinheiten aktualisiert werden, können nur die am Markt bestehen, die sich vernetzen und darüber ihr Wissen mit anderen teilen."

Waltraud Wiedermann, Geschäftsführerin APA DeFacto Datenbank & Contentmanagement GmbH:

"Wer heute am Markt erfolgreich agieren will, braucht Wissensmanagementlösungen, die in der Lage sind, interne und externe Informationen aus unterschiedlichen Quellen zu vernetzen, zu strukturieren und verfügbar zu halten. Wissenschaftliche Grundlagenforschung im Bereich Wissensmanagement trägt dazu bei, der Wirtschaft praktikable Lösungen zur optimalen Nutzung aller Wissenspotentiale anzubieten."

Univ.-Prof. Dr. Lothar Zechlin, Rektor der Karl-Franzens-Universität Graz:

"Vernetzung und Austausch mit Wirtschaft und Gesellschaft hilft den Universitäten bei ihrer Entwicklung von einer Organisation des Lernens zu einer lernenden Organisation."

Rückfragen & Kontakt:

Monika Robier
Public Relations Manager
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Phone: +43 316 787-388
Fax: +43 316 787-904
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