Nowohradsky: Asylpolitik in Niederösterreich wird klarer und ehrlicher

Nach jahrelangen Versäumnissen von SP-Innenministern gute Fortschritte

St. Pölten (NÖI) - Für die Menschen in unserem Land ist die Asylpolitik ein wichtiges Thema. SPÖ und Grüne fordern eine weichere Asylpolitik, die FPÖ glaubt, wir brauchen eine härtere Asylpolitik. Innenminister Dr. Ernst Strasser hat in den vergangenen zweieinhalb Jahren dafür gesorgt, dass die Asylpolitik vernünftiger und ehrlicher geworden ist. Jene Menschen die Asyl brauchen, werden Asyl bekommen. Jene, die nach Österreich kommen, um Arbeit zu suchen, können nicht aufgenommen werden. Innenminister Strasser hat sich gerade in diesem Bereich darum gekümmert, dass die Zahl der Betreuungsplätze von 3000 im Jahr 2000 auf nunmehr 7000 Plätze mehr als verdoppelt wurden, stellt LAbg. Herbert Nowohradsky im Rahmen der Aktuellen Stunde zur Asylpolitik im NÖ Landtag klar.*****

Auch dem Kampf gegen Schlepperbanden, die mit immer gerisseneren Methoden Menschen unter falschen Hoffnungen nach Österreich locken, hat sich das Innenministerium in den vergangenen Jahren verstärkt verschrieben. Internationale Zusammenarbeit und Informationskampagnen vor Ort sollen dazu beitragen, dass Arbeit suchende Menschen erst gar nicht den Weg nach Österreich antreten. Durch eine Informationskampagne im Kosovo im heurigen Sommer konnte nach einem raschen Anstieg der Asylwerber die Zahl der Antragsteller innerhalb kürzester Zeit von 330 auf 60 gesenkt werden. Die international hohen Spitzenwerte an Asylanträgen sind auch ein Grund unserer Randlage in der Europäischen Union. Durch die EU-Erweiterung haben wir auch in diesem Bereich die Möglichkeit noch effizienter gegen Schlepper und illegale Grenzgänger vorzugehen, stellt Nowohradsky in Richtung FPÖ klar.

Niederösterreich hat mit Stand vom 1. Oktober 2.130 Asylwerber aufgenommen. Das sind um 846 Personen mehr als nach dem Verteilungsschlüssel vorgesehen. Wien hat im Gegensatz dazu mit 1. Oktober lediglich 793 Asylwerber in Betreuung, und ist damit um 437 Personen unter seiner Quote. Niederösterreich ist also auch in diesem Bereich einmal mehr eine Insel der Menschlichkeit, so Nowohradsky.

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