Maier: Blau-schwarze Regierung hat für Konsumentenschutz nichts getan!

Haustürgeschäfte im Strom- und Telekombereich gehören schnellstens verboten!

Wien (SK) "Die Liberalisierung des Strommarktes sowie des Telekommarktes führte zu unangenehmen Begleiterscheinungen bei der Kundengewinnung. Unternehmen, die in diesen Bereichen tätig sind und Neukunden akquirieren, versuchen diese Neuabschlüsse über das klassische 'Haustürgeschäft' zu erreichen", erklärte heute SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Johann Maier. Die SPÖ hat schon im Sommer 2002 vor solchen Haustürgeschäften gewarnt und einen entsprechenden Gesetzesantrag eingebracht, der vom FPÖ-Justizminister abgelehnt wurde. ****

Viele KonsumentInnen werden unter Vorspiegelung falscher Tatsachen aber auch mit bestimmten Drohungen unter Druck gesetzt, Neuverträge -allerdings mit anderen Vertragspartnern - abzuschließen. Drohungen wie "Wenn sie nicht unterschreiben, drehen wir ihnen den Strom ab" sind nicht selten, erklärte Maier.

Maier forderte ein Verbot für Haustürgeschäfte im Telekom- und Energiebereich. Auch Werbeveranstaltungen von Gewerbetreibenden oder von Privatpersonen organisiert, sollen verboten werden. Damit wäre im Sinne und zum Schutz der KonsumentInnen dem Sammeln von Bestellungen für Stromlieferverträge und Dienstverträge im Telekombereich erfolgreich der Riegel vorgeschoben, betonte Maier abschließend. (Schluss) ns/mm

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