In Tulln wird Lärmschutz aus Strohballen erprobt

LR Plank präsentiert Probeabschnitt an der B 19

St.Pölten (NLK) - Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank präsentiert morgen, 8. November, in Tulln das Projekt Lärmschutz aus nachwachsenden Rohstoffen, das in Zusammenarbeit von NÖ Landschaftsfonds, der Stadtgemeinde Tulln, der NÖ Straßenbauabteilung, der Plattform Erneuerbare Energie Tullnerfeld, der Landwirtschaftlichen Fachschule Tulln und dem Architektenbüro Heinrich Feketitsch durchgeführt wird. "Im Mittelpunkt stehen dabei die Einsatzmöglichkeiten regionaler bäuerlicher Produkte. In Tulln werden Strohballen als Lärmschutz auf ihre Praxistauglichkeit getestet. Damit sollen neue Einkommensquellen für die Landwirtschaft erschlossen werden. Erste Messungen haben eine sehr gute Lärmschutzwirkung für diese kostengünstige Variante ergeben", so Plank.

Die 100 Meter lange Versuchsstrecke wird an der B 19 im Ortsgebiet von Langenrohr aufgebaut. Jeweils links und rechts der B 19 wird auf einer Länge von 30 Metern eine Wand mit 2 Meter Höhe sowie auf einer Länge von 40 Metern eine Wand von 4 Meter Höhe errichtet. Es werden von der NÖ Straßenbauabteilung die Imissionen gemessen und damit die Schutzwirkung der Wand festgestellt. Eine Begrünung der Wand ist ebenfalls vorgesehen. Die Kosten für das Projekt betragen rund 30.000 Euro.

"Es ist das erklärte Ziel des Landes Niederösterreich, nicht nur auf dem Energiesektor, sondern auch in anderen Bereichen den Einsatz erneuerbarer Rohstoffe zu verstärken. Die Wertschöpfung bleibt damit in der Region und der Arbeitsplatz Bauernhof kann abgesichert werden. Sollte das Pilotprojekt erfolgreich verlaufen, werden wir sicher nach weiteren Einsatzmöglichkeiten von Strohballen als Lärmschutz suchen", betont Plank.

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