VP-Neuhuber: 1,3 Milliarden Euro durch Wiener SPÖ an der Börse verzockt!

Wert der Pensionserhöhungen der nächsten drei Jahre leichtfertig durch die Genossen in den Sand gesetzt!

Wien (ÖVP-Klub): Anstelle einer echten Privatisierung der Bank Austria-Creditanstalt wurde durch den Aktientausch mit der bayrischen Hypovereinsbank im Jahr 2001 eine Kapitalvernichtung im größten Ausmaß herbeigeführt", kritisierte Mag. Alexander Neuhuber, Wirtschaftsexperte und Planungssprecher der Wiener ÖVP, in einer heute stattgefundenen Pressekonferenz. "1,29 Milliarden Euro gingen den Wienerinnen und Wienern durch die SPÖ-Stadtregierung verloren", so Neuhuber weiter. "Damit hat die Wiener SPÖ den Wert der Pensionserhöhungen für die nächsten drei Jahre verspekuliert!"****

Die SPÖ von Anfang an alle Versuche einer echten Privatisierung der Bank Austria durch Verkauf des Aktienpakets der AVZ an der Börse oder an institutionelle Anleger blockiert. Anfang Februar 2001 wurde der Aktientausch zwischen der Bank Austria und der HVB zu einem Kurs von rund 63 Euro vollzogen, d.h. die AVZ, mittlerweile eine Stiftung, hielt ab diesem Zeitpunkt ein Aktienpaket an der deutschen Großbank von rund 1,7 Milliarden Euro. Mit aktuellem Kurs von 15,20 Euro ist dieses Aktienpaket der AVZ-Stiftung nur mehr rund 408 Millionen Euro wert, was einen Verlust von 76% bedeutet. Zudem ist damit zu rechnen, dass für die Jahre 2002 und 2003 keinerlei Dividenden an den Wiener Technologiefonds fließen werden! Finanzstadtrat Rieder wird erklären müssen, wie er sich die Zukunft des Fonds angesichts der für zwei Jahre versiegenden Finanzströme vorstellt.

SPÖ hat bei den Wiener Steuerzahlern großen Erklärungsbedarf!

"Die Verantwortung für dieses Desaster für das Steuergeld der Wienerinnen und Wiener ist eindeutig. Die Wiener SPÖ und die SPÖ-Betriebsrätin der Bank Austria Hedwig Fuhrmann, die damals mit ihrer Vetodrohung im Sparkassenrat eine zukunftsweisende Lösung blockierte, müssen der Bevölkerung diese atemberaubende Geldvernichtung erklären!", fordert der VP-Politiker. Und: Jeder Vorstand eines Privatunternehmens hätte unter diesen Umständen sofort seinen Hut nehmen müssen!

"Dass Kandidat Gusenbauer und die SPÖ in übelster Propagandamanier auf Plakaten mit unhaltbaren Angstparolen gegen ‚Aktienspekulationen' wettern, ist an plumper Heuchelei und Substanzlosigkeit nicht mehr zu überbieten", kritisiert Neuhuber weiter. "Im Gegenteil - es waren Bürgermeister Häupl und seine Genossen, die eine der größten Vernichtungen von öffentlichem Kapital und damit Eigentum der Steuerzahler zu verantworten hat. Gusenbauers ‚Warnungen' sollten wohl seinen Wiener Parteikollegen gegolten haben", so der VP-Politiker abschließend.(Schluss)

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