FSG-Bachner: Der ÖAAB ist weiterhin ohne Programm

Breite Unterstützung des ÖAAB für die Belastungspolitik

Wien (FSG). "Programmpräsentation ohne Programm", kommentierte die Bundessekretärin der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) im ÖGB, Roswitha Bachner, die Vorstellungen des ÖAAB für die kommende Legislaturperiode. Dem ÖAAB-Chef Fasslabend wirft Bachner Realitätsverweigerung vor. Er hat behauptet, dass die vergangenen Jahre die sozialpolitisch erfolgreichsten gewesen wären.++++

Das ÖAAB-Programm biete wenig konkretes, falsche Ansätze und lasse alles offen, fasst die FSG-Bundessekretärin ihre Kritik zusammen. Dafür waren die Aussagen Fasslabends schon klarer, aber völlig daneben. Bachner: "Von einer sozialpolitisch erfolgreichen Periode kann angesichts der enormen Belastungswelle die auch vom ÖAAB voll mitgetragen wurde nicht gesprochen werden. Offensichtlich leidet der ÖAAB-Chef an Realitätsverweigerung."

"Ob Ambulanzgebühren oder Unfallrentenbesteuerung, um nur zwei Beispiele der langen Liste der Belastungen zu nennen, der ÖAAB hat zu allem Ja und Amen gesagt", stellt Bachner fest. Und wenn Fasslabend nun behaupte, die ÖVP sei seit dem Jahr 2000 "eine echte christlich-soziale Partei", dann dürfte er in einer anderen Welt leben. Bachner: "Die Politik der vergangenen Jahre war weder christlich noch sozial."

FSG, 7. November 2002
Nr. 102

Rückfragen & Kontakt:

FSG-Presse
Tel. (++43-1) 534 44/222 DW

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGS0001