Rauch-Kallat: Endlich entdecken Grüne Stil in der Politik

Wien, 6. Nomvember 2002 (ÖVP-PK) "Es ist sichtlich kurios, gerade der ÖVP einen inkorrekten politischen Stil vorzuwerfen, wo Wolfgang Schüssel beim Wahlkampfauftakt in Linz ausdrücklich zu einem Positiv-Wahlkampf aufgerufen hat", sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Generalsekretärin Abg.z.NR Maria Rauch-Kallat. "Ich freue mich jedoch, dass nun auch die Grünen den Stil in der Politik zu einem Diskurs in ihrem Umfeld machen." Dabei sei es jedoch sehr befremdend, wenn die stellvertretende Parteichefin Eva Glawischnig plötzlich zwecks Wählerstimmenfang wesentliche Forderungen ihrer Partei verleugnet und der Volkspartei vorwirft, sie würde eine "Schmutzkübel-Kampagne" führen.****

"Da Frau Glawischnig Sachargumente gefordert hat, möchte ich ihr die Forderungen ihrer Parteikollegen wieder in Erinnerung rufen", erklärte Rauch-Kallat. Ganz klar und deutlich habe der Sozialsprecher der Grünen Karl Öllinger bei einem Pressegespräch im September erklärt, dass es keine Witwenpension mehr geben würde. Auch sei es sinnlos abzustreiten, dass Parteiobmann Alexander Van der Bellen laut angedacht habe, die Wohnbauförderung zwecks Budgetsanierung um die Hälfte zu kürzen. Der von den Grünen unterstützte Entschließungsantrag der SPÖ vom April 2001 zur Kürzung des Agrarbudgets um 440 Mio. Euro sei wohl ebenfalls in Vergessenheit geraten. "Die Wähler und Wählerinnen in Österreich wissen somit genau, wer einen korrekten und fairen Wahlkampf führt und wer den Menschen Sand in die Augen streut", schloss Rauch-Kallat.

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