Kräuter: Gehrer versorgt Ex-ÖAAB-Obmann im Ministerbüro

Aufblähung des Ministerbüros um 50 Prozent

Wien (SK) "Ein Jahr nach dem kleinen Untersuchungsausschuss zum Thema Ministerbüros vergrößert Bundesministerin Gehrer ihr Kabinett um 50 Prozent, sodass nunmehr 14 Referenten, acht Sekretariatskräfte und zwei Chauffeure direkt für Gehrer tätig sind", kritisiert heute SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter, der gleichzeitig festhält, dass die ÖVP nichts aus den Skandalen rund um die Gehälter in den Ministerbüros gelernt habe. ****

"Eine extreme Brüskierung des Steuerzahlers ist darüberhinaus die Tatsache, dass wenige Wochen vor Neuwahlen der Ex-Abgeordnete und Ex-ÖAAB-Bundesobmann Höchtl, der mehr als 20 Jahre ein arbeitsloses Einkommen bezog und deshalb seine politischen Ämter zurücklegen musste, als ‚Sonderbeauftragter' von Gehrer in deren Ministerbüro installiert wird", so Kräuter. Die Aufgaben des Sonderbeauftragten Höchtl werden laut Geschäftseinteilung auch durch acht Beamte der Abteilungen I/10 und V/2 ausgeübt. "Ex-ÖAAB-Chef Höchtl wird von seiner Kurzzeitnachfolgerin und nunmehrigen ÖAAB-Bundesobmann-Stellvertreterin Gehrer auf Kosten der Steuerzahler versorgt", empört sich Kräuter.

Neben Höchtl arbeitet auch die Tochter von ÖVP-Generalsekretärin Rauch-Kallat, Mag. Rauch-Keschmann, aufgrund eines der vom Rechnungshof heftig kritisierten Leiharbeitsverhältnisse als zweite Pressesprecherin im Kabinett von Gehrer. "Höchtl und Rauch-Keschmann sind ein Synonym für die ÖVP-ÖAAB-Versorgungspolitik der zu Ende gehenden Ära von Bundesministerin Gehrer", so Kräuter abschließend gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. (Schluss) ps/mm

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