SPÖ-Pressedienst: Was für Vranitzky schlecht, ist für Schüssel recht

Wien (SK) Angesichts der Tatsache, dass ÖVP-Obmann Wolfgang Schüssel jetzt auf Plakaten einen "Vorzugsstimmenwahlkampf" führt, erlaubt sich der SPÖ-Pressedienst daran zu erinnern, wie sehr die ÖVP seinerzeit das Werben um Vorzugsstimmen von Franz Vranitzky kritisiert hat. Vranitzky wurde von der ÖVP im Jahr 1990 lautstark "Wählertäuschung" und "wahltaktische Verschleierung" vorgeworfen, weil auf seinen Wahlplakaten, so wie jetzt auf Schüssels Plakaten, um Vorzugsstimmen geworben wurde. Offensichtlich legt die ÖVP hier (wie so oft) zwei verschiedene Maßstäbe an - mit dem Ergebnis, dass für Schüssel recht ist, was bei Vranitzky schlecht war. (Schluss) ml

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