FPÖ und Drogen: Weiter schwere Drogenvorwürfe gegen FPÖ-Wien von FP-Mitgliedern

Gossain: Verlangen umgehenden Haartest von Johann Gudenus

Wien (OTS) - Zum Dementi von Herrn Schimanek hält Frau Gossain folgendes fest: "Ich, Julia Gossain, habe folgendes bei der Pressekonferenz am 04.11.2002 ausgesagt: H.J. Schimanek wurde von mir im Frühsommer 2001 informiert, daß Johannes Pasquali behauptet, im RFJ Keller werden weiche und harte Drogen bzw. Kokain konsumiert. Schimanek's Rückmeldung ( ca. 10 Tage später) lautete: "Die Drogenkonsumation stimmt, ist aber nicht beweisbar." Durch diese Aussage des Informanten Schimanek's ist der Drogenkonum faktisch offenkundig.

Des weiteren fordern FP-Bezirksrätin Marjanov und Frau Gossain unmißverständlich, daß der Landesobmann des RFJ Wien, Bezirksrat Johann "Joschi" Gudenus umgehend vor vereidigten Zeugen (Beamte) einen Haarwurzeltest durchführen läßt. Ebenso verlangen wir das von allen anderen angezeigten Personen.

Unterdessen wird bereits Druck von der FP auf die kleinen Funktionäre Gossain und Marjanov ausgeübt: Frau Elisabeth Marjanov, Bezirksrätin der FPÖ Wieden bringt folgende Begebenheit bei einer Wahlwerbeaktion in 1040 Wien, Ecke Wiedner Hauptstraße/Klagbaumgasse ca. 16.30 Uhr zur Kenntnis: "Bezirksparteiobmann Mag. John Gudenus eröffnete mir, daß meine Tätigkeit als Stammtischleiterin der Wiener Senioren , mit sofortiger Wirkung erlischt . Außerdem sei ich in Zukunft bei FPÖ Veranstaltungen unerwünscht. Und überhaupt werde mir die ganze Sache auf den Kopf fallen. Im Anschluß an dieses Gespräch wandte sich der Klubobmann der FPÖ Wieden, Georg Walterskirchen an mich, um meine Vorgangsweise bezüglich Pressekonferenz zu kritisieren, mit folgendendem Wortlaut: "Man geht nicht an die Öffentlichkeit, denn Johann Gudenus ist noch ein sojunger Mensch, dem dadurch die Zukunft verbaut wird. Ich wäre damit nicht an die Öffentlichkeit gegangen, sondern hätte dafür gesorgt, daß niemand etwas erfährt."

Gossain und Marjanov stellen weiters klar: "Unsere Aussagen bei der Pressekonferenz waren lediglich eine Wiederholung der Behauptungen des BR Mag. Johannes Pasquali, dessen Dementi der Partei für eine Reinwaschung seiner Person genügt, was jedoch nichts am Wahrheitsgehalt seiner Behauptungen ändert. Außerdem fordern wir vom Wiener Landesparteiobmann Mag. Hilmar Kabas eine persönliche, verbindliche Stellungnahme zu diesem zweifellos parteischädigenden Verhalten hoher Mandatare im Bezirk .(SCHLUSS)

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Elisabeth Marjanov
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Julia Gossain
941 17 23
0699/11387041

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