Walch zu Einem: SPÖ will Erweiterung ohne Wenn und Aber

Wien, 2002-10-31 (fpd) - "Es wird der SPÖ nicht gelingen, die massiven Probleme und die Risken, die bei der EU-Erweiterung auf Österreich zukommen, einfach so vom Tisch zu wischen und die Österreicherinnen und Österreicher hinters Licht zu führen. Das ist unseriös", so heute FPÖ-Bundesparteiobmannstellvertreter Max Walch zu den Aussagen von SPÖ-Europasprecher Einem.****

Die Probleme seien nun einmal da, beim Transit, beim Arbeitsmarkt, bei der Einwanderung, bei der Landwirtschaft usw. Das habe auch der "Gipfel der ungelösten Fragen" letzte Woche gezeigt. Als besonders skandalös wertete Walch den Versuch Einems, die massiven Probleme "schönzureden", die auf den österreichischen Arbeitsmarkt zukommen werden.

Zahllose Studien sprechen von Migrationströmen, die auf Österreich zukommen, sprechen von Pendlerströmen aus den Erweiterungsländern. "Die hat einem wohl alle nicht gelesen oder lesen wollen", so Walch. Unbestreitbar und belegt seien auch die gewaltigen Einkommensunterschiede zwischen Österreich und den Erweiterungsländern.
So verdiene ein tschechischer Bausschlosser in etwa ein Viertel dessen, was sein österreichischer Kollege verdiene. Und dieses Verhältnis ziehe sich in Summe durch alle Branchen durch. Auch Einem müsste wissen, was das für den österreichischen Arbeitsmarkt bedeute.

"Wir Freiheitliche stehen für Österreich. Im Gegensatz dazu steht die SPÖ nur für eines: für eine Erweiterung ohne Wenn und Aber. Vor diesem Hintergrund würde es mich nicht wundern wenn Gusenbauer und Einem demnächst an den tschechischen Bauerndemonstration teilnehmen und dort ihre Solidarität bekunden", schloß Walch. (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

FPD
Tel.: 0664/1524047

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC0011