Fuhrmann: Rot-Grüne ÖH-Führung soll bei der Wahrheit bleiben

Bereits jetzt 5 Prozent mehr Erstsemestrige, 15 Milliarden Schilling flossen in Wiener Uni-Bau

Wien, 31. Oktober 2002 (ÖVP-PD) "Polemiken und falsche Zahlen werden auch durch mehrmaliges Wiederholen nicht richtiger. Das sollte die rot-grüne ÖH-Führung endlich zu Kenntnis nehmen und nicht dauernd mit unrichtigen Zahlen hausieren gehen", erklärte die Bundesobfrau der Jungen Volkspartei, Silvia Fuhrmann. Die Anzahl der Erstsemstrigen sei heuer am 25.Oktober bereits um über 5 Prozent über der Gesamtanzahl der Erstsemestrigen des vergangenen Jahres gelegen. Dies sei bemerkenswert, da man sich bis Ende November zum Studium melden kann. "Von einem Rückgang der Erstsemestrigen kann keine Rede sein, im Gegenteil", so Fuhrmann. ****

Auch was die Investitionen pro Studierendem betreffe, solle sich die ÖH besser informieren, bevor sie mit unsachlicher Kritik verdiente Abgeordnete schlecht zu machen versuche. Die neue OECD-Studie zeige klar auf, "dass in Österreich pro Studierendem im Durchschnitt über 12.300 Euro im Jahr ausgegeben werden. Wir liegen damit auf Platz 3 im EU-Vergleich. In den letzten Jahren ist gerade in Wien viel in den Universitätsbau investiert worden. So flossen beispielsweise 4,5 Milliarde Schilling in den Bau des Unizentrums Althanstraße, das alte AKH wurde um 1 Milliarde Schilling saniert und adaptiert, das Gebäude der Veterinärmedizinischen Universität um 5 Mrd. ATS neu errichtet und in das Bio-Zentrum Dr. Bohrgasse wurden 600 Milliarde ATS investiert. Insgesamt sind allein in Wien seit 1990 15 Milliarde Schilling für den Universitätsbau ausgegeben worden".

2001 und 2002 seien insgesamt mehr als 109 Millionen Euro zusätzlich unter dem Titel "Universitätsmilliarde" in die Verbesserung der Studienbedingungen an den Universitäten investiert worden. "109 Millionen Euro als "Börserlgeld" zu bezeichnen zeige den verantwortungslosen Umgang der linken ÖH-Führung mit Steuergeldern. "Offensichtlich ist das bereits ein kleiner Vorgeschmack auf eine rücksichtslose Schuldenpolitik, die uns unter einer rot-grünen Regierung blühen würde. Noch nie wurde soviel Geld wie jetzt für Bildung ausgegeben. Es kommt aber darauf an, diese Mittel möglichst effizient einzusetzen", so Fuhrmann.

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