Haider schützt das Lavanttal

Ambrozy betreibt Wahlkampfpanikmache

Klagenfurt, 2002-10-31 (fpd) Offensichtlich auf Grund mangelndem Informationsinteresses von LH-Stv Ambrozy ist es darauf zurückzuführen, dass dieser in seiner heutigen Aussage zum Industriestandort St. Andrä wiederum mit der Arbeitsplatzvernichtungskeule argumentiert, erklärte heute der freiheitliche Bezirksobmann von Wolfsberg, LAbg. Christian Ragger.

Grundsätzlich sei es richtig, dass sich am Industriestandort in St. Andrä 70 Arbeitsplätze befinden, jedoch habe der Verbundkonzern schon seit über zwei Jahren unter anderem auch jene Arbeitnehmer am Standort in St. Andrä gemeldet, die einer Tochterfirma, die Arbeitsüberlassung betreibt, zugeordnet sei. Das heißt, dass zur Zeit noch 30 Arbeitsplätze in St. Andrä selbst und 40 in ganz Österreich "verstreut" sind. Wenn Ambrozy nunmehr meine, dass der Industriestandort in Gefahr sei, so müsse dem entgegengehalten werden, dass 55.000 Menschen, die im Lavanttal leben, nunmehr, bei einer etwaigen Inbetriebnahme der Müllverbrennungsanlage mit einer Jahreskapazität von über 350.000 Jahrestonnen und somit einer enormen Umweltbelastung in ihrem Lebensraum eklatant eingeschränkt wären. Abgesehen von der hohen Umweltbelastung wäre es auch für die weitere Entwicklung des Tourismus schadhaft, wenn diese Müllverbrennungsanlage in St. Andrä kommen könnte. Vor allem der in den letzten Jahren sich befindliche Aufbau des sanften Tourismus wäre mit einem Schlag vernichtet, so Ragger. "Daher schützt der Landeshauptmann mit seinem Nein zur Müllverbrennung und der Verlängerung des Probebetriebes das Lavanttal".

"Die SPÖ mit ihrem Vorsitzenden soll endlich mit ihrer ständigen Verunsicherungstaktik und ihrer doppelbödigen Haltung dieses unsägliche Spiel um die Vernichtung der Arbeitsplätze beenden und konstruktive Lösungsvorschläge für das Lavanttal bringen, welche in den letzten Jahren von Seiten der SPÖ vermisst worden sind", sagte Ragger.

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