Drastischer Rückgang bei Bauaufträgen in Kärnten

Kärnten hat gegenüber den anderen Bundesländern höheres Minus zu verzeichnen

Klagenfurt (SP-KTN) - "Der überdurchschnittliche Rückgang der Auftragslage der Hoch- und Tiefbauunternehmen in Kärnten, stellt der Politik von Haider und Pfeifenberger ein so schlechtes Zeugnis aus, wie sie auch verdient hat. Die zu Beginn des Jahres großangekündigten Investitionspakete und ihre Multiplikatorenwirkung auf die Bauwirtschaft sind ausgeblieben und Kärnten hat den größten Rückgang bei den Aufträgen zu verzeichnen", stellte SP-Klubobmann Adam Unterrieder Donnerstag vormittag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest und stützte sich dabei auf die jüngsten Zahlen der Statistik Austria, wonach Kärnten die Negativliste mit -21,9 Prozent vor Tirol mit -18,1 Prozent und der Steiermark mit -13,4 Prozent anführt. Der Österreichische Durchschnitt liegt bei einem 3,6-prozentigem Minus. Auch die Insolvenz der AIK-Electronics in Klagenfurt, die zuletzt 235 Mitarbeiter beschäftigt hatte, ist für Unterrieder ein weiteres Alarmsignal für Kärnten. "Es gilt alles daran zu setzen, um für die 156 Mitarbeiter die plötzlich auf der Strasse stehen, ebenso wie den anderen Arbeitslosen in Kärnten, schnellst möglich neue Jobperspektiven anbieten zu können. "Das wird aber nicht über die von Haider und Pfeifenberger betriebene Inseratenpolitik auf Steuerzahlerkosten gehen, hier sind umfassende Maßnahmen zur nachhaltigen Arbeitsplatzsicherung gefragt", bekräftigte Unterrieder die Forderung der SPÖ nach Impulsen für die Wirtschaft.
Scharfe Kritik übte Unterrieder an den "Schönwetter- und Eventberichten des Landeshauptmannes". Diese würden den Menschen nur Sand in die Augen streuen, sehr viel Steuergeld kosten, ihnen aber weder Kaufkraft noch Arbeitsplätze bringen.

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