Wiener Bauernbund kritisiert Angriffe der SPÖ auf Erntehelfer und Saisoniers

Schabbauer: AK und SPÖ gefährden unsere landwirtschaftlichen Betriebe

Wien (AIZ) - "Arbeiterkammer und SPÖ möchten die Regelung für Saisoniers und Erntehelfer in der Landwirtschaft zurücknehmen und meinen, damit positive Effekte am Arbeitsmarkt erreichen zu können. Diese Vorstellung zeigt wieder einmal die Naivität der SPÖ in Sachen Arbeitsmarktpolitik. Denn es wird genau geprüft, ob für einen Arbeitsplatz ein Österreicher oder ein bereits integrierter Arbeitnehmer zur Verfügung steht. Die neue Regelung der Regierung bringt für unsere Betriebe mehr Flexibilität und ist gerade für Arbeitsspitzen gut geeignet. Das Überleben im Gartenbau, Weinbau und bei Sonderkulturen hängt ganz besonders in Wien von der Möglichkeit ab, Erntehelfer einzusetzen", stellt Gottfried Schabbauer, Obmann des Wiener Bauernbundes, fest.

"Seit dem EU-Beitritt konnten durch den Bauernbund bereits einige wettbewerbverzerrende Hürden, wie der Import von Betriebsmitteln, beseitigt werden. Dennoch liegen wir beim Dieselpreis weit über dem europäischen Durchschnitt. Diese steuerliche Benachteiligung muss noch dringend korrigiert werden", betont Robert Wurm, Direktor des Wiener Bauernbundes. Die Kontingente an Saisoniers und Erntehelfer seien gerade für die Wiener Betriebe essenziell. "Wer im Gartenbau oder Weinbau wettbewerbsfähig sein will, braucht flexible Arbeitskräfte. Besonders betroffen von der Streichung der Erntehelfer sind alle arbeitsintensiven Bereiche der Landwirtschaft, so auch die Biobetriebe", unterstreicht Wurm.

ÖVP setzt echte Akzente am Arbeitsmarkt

Die konsequente Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und das Konjunkturpaket der ÖVP tragen laut Schabbauer und Wurm bereits Früchte. Der Anstieg bei jugendlichen Arbeitslosen habe deutlich abgenommen. "Lag die Zunahme der Arbeitslosen bei den 15- bis 24-Jährigen im September noch bei 17,4%, so waren es im Oktober nur noch 12,8%. Im EU-Vergleich schneidet Österreich bei einer Jugendarbeitslosigkeit von 7,2% auf Platz zwei, hinter den Niederlanden, exzellent ab", so die Bauernbund-Vertreter. Beim Vergleich der gesamten Arbeitslosenquote in der EU befinde sich Österreich ebenso im Spitzenfeld, nämlich auf Platz drei. Die Arbeitsmarktpolitik von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel sei auch bei einer schwierigen Konjunkturlage in Europa ein Erfolg, während rot-grün zu Rekordarbeitslosigkeit in Deutschland führe.
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