Jost: Gesundheitsreferent Ambrozy ignoriert Ärzte-Warnungen

Haltlose Vorwürfe gegen LH. Dr. Haider, der St. Andrä zu neuen Arbeitsplätzen verhalf

Klagenfurt.- 31-10-02.- Es ist schon kurios, wenn sich ausgerechnet der Kärntner Gesundheitsreferent Peter Ambrozy für die Müllverbrennung im Kraftwerk St. Andrä stark macht, entgegen der Warnung von Ärzten der Region. Diese haben aus gesundheitlichen Gründen davor gewarnt. Es ist auch seltsam, wenn Ambrozy auf diese Weise versucht, eine basisdemokratische Entscheidung darüber, nämlich die Volksbefragung am 1. Dezember zu beeinflußen", erklärte der Sprecher der FPÖ Kärnten, LAbg. Siegfried Jost.

Er tritt dafür ein, die Willensbildung der Betroffenen abzuwarten, ehe man mit dieser Frage parteipolitisches Kleingeld lukriere. Bevor Ambrozy in diesem Zusammenhang Attacken reitet, sollte er bedenken, dass er mit der Verbundgesellschaft ein Unternehmen verteidigt, das in Kärnten zahlreiche Arbeitsplätze beseitigt habe. Jost erinnerte daran, dass es nicht zuletzt dem Einsatz von LH. Dr. Haider zu verdanken war, dass die Großdruckerei der Kronenzeitung nach St. Andrä kam und hier krisenfeste Ersatzjobs schuf. "Allein dies zeigt, wie haltlos die Vorwürfe Ambrozys sind", so Jost.

Die Landesregierung unter LH. Dr. Jörg Haider führe zahlreiche Förderungsaktionen (Jugendoffensive, Gewerbe- und Tourismusförderung) durch, um Arbeitsplätze zu sichern. Doch dort wo Arbeitsplätze auch mit gesundheitlichen Risken für Anrainer verbunden sind - wie sie bei einer Müllverbrennung immer zu beachten sind - sei eine intensive Meinungsbildung notwendig. "Das ist ein Gebot verantwortungsvoller Politik und es muss in St. Andrä umso mehr gelten, als der Gesundheitsreferent sein ureigenstes Fach mißachtet", schloß Jost.

Rückfragen & Kontakt:

Tel.:0664-1535826

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0004