Gehrer zeichnete Wettbewerbsfinalisten für hervorragende Fachbereichsarbeiten im Wirtschaftsbereich aus

Maturanten aus Graz, Wien und Niederösterreich auf den ersten 3 Plätzen

Wien (OTS) Maturantinnen und Maturanten mit hervorragenden Fachbereichsarbeiten in Geographie und Wirtschaftskunde wurden von Bildungsministerin Elisabeth Gehrer im "Raiffeisenhaus" in Wien geehrt. Die ausgezeichneten Fachbereichsarbeiten waren im Rahmen eines Wettbewerbs von einer Fachjury ermittelt worden. Bereits zum zehnten Mal wurde dieser Wettbewerb von der "Raiffeisenakademie" veranstaltet, wobei auch die diesjährigen Ergebnisse auf Grund ihrer Vielfalt und des hohen Niveaus beeindruckten. "Das ist ein neuerlicher Beweis dafür, dass eine gute Allgemeinbildung und der Erwerb von Kompetenzen in Wirtschaftsdingen kein Widerspruch sind", sagte Bildungsministerin Gehrer anlässlich der Preisverleihung. "Ich habe schon von vielen namhaften österreichischen Unternehmen bestätigt erhalten, dass junge Menschen mit einer AHS-Matura über hohe Kompetenzen im vernetzten Denken und über starke analytische Fähigkeiten verfügen, aber auch auf Grund ihrer hohen Fremdsprachenkompetenz wertvolle Mitarbeiter sind."

"Das Gymnasium ist ein wichtiger Bestandteil des differenzierten österreichischen Bildungssystems", ergänzte Gehrer, "denn verschiedene Interessen und Begabungen müssen auch unterschiedlich gefördert werden." Fachbereichsarbeiten sind eine gute Möglichkeit für die Schüler, diese persönlichen Begabungen zu vertiefen, wobei ein wichtiger Anreiz darin besteht, dass die Schülerinnen und Schüler sich damit zugleich eine Abschlussprüfung in dem betreffenden Gegenstand zu ersparen.

Die Raiffeisenakademie veranstaltete den Wettbewerb heuer bereits zum zehnten Mal. Generalsekretär Dr. Ferdinand Maier und der Geschäftsführer der Raiffeisenakademie, Dr. Karl Paulhart, wiesen in ihren Eröffnungsansprachen auf die Bedeutung der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Schule hin und zeigten sich von den wirtschaftlichen Kompetenzen an den österreichischen Gymnasien beeindruckt. Generalsekretär Dr. Maier: "Gerade in den neuen Wirtschaftsstrukturen der globalisierten Märkte ist nicht immer der Große überlegen, sondern vielmehr der Schnellere. Der wirtschaftliche Erfolg Österreichs beweist, dass die entsprechenden Kompetenz an den Bildungseinrichtungen sehr erfolgreich vermittelt werden."

Die Preisträger erhielten Raiffeisensparbücher mit einer Einlagenhöhe zwischen 500 und 250 EURO überreicht. Den ersten Platz belegte Stefan Lemnitzer (BG Graz) mit einer "Standortanalyse des Marktes Stainz" in der Steiermark. Die Gesamtsicht auf Stainz als Wohnort, Bildungsort, Wirtschaftsstandort und Kulturraum steht im Vordergrund, wobei sich die Arbeit Lemnitzers dadurch auszeichnet, dass er auch eine Einwohnerbefragung durchführte.
Platz 2 errang die Arbeit von Tobias Schleser (BG Wien 18), der die "Veränderung des Wirtschaftslebens durch das Internet" untersuchte. Praxisnah abgerundet wird die Arbeit durch zwei Fallbeispiele, indem anhand von zwei Unternehmen die Probleme des E-Business dargestellt werden.
Der dritte Platz ging an Robert Eggenhofer (BG Waidhofen an der Thaya), der der Unternehmensgeschichte, vor allem aber auch der Unternehmensphilosophie von Mc Donalds nachspürt. Nicht zuletzt den gesellschaftlich immer wieder diskutierten Vorwürfen, dass Mc Donalds die Manipulation unmündiger Kinder betreibe und dass die Arbeitnehmer bei Mc Donalds ausgebeutet werden, wir spezielles Augenmerk gewidmet. Platz vier ging an Albert Stockhammer (Stiftsgymnasium Kremsmünster) für seine Fachbereichsarbeit "Wirtschaftsfaktor Wein in Österreich". Der inhaltliche Bogen dieser Arbeit spannt sich von einem Überblick über die Geschichte des Weinbaus in Österreich über eine Analyse des Weinmarktes bis hin zu einer sachkundigen Beschreibung der Weinbaugebiete und ihrer jeweiligen Vorzüge.
Platz fünf schließlich erging an Marie-Christine Mantler (BG Horn), die eine Fachbereichsarbeit unter dem Titel "Der Strukturwandel der österreichischen Getreidemühlenwirtschaft unter Berücksichtigung des EU-Beitritts" verfasste. Auch diese Arbeit wird praxisnah durch ein Fallbeispiel ergänzt, nämlich die Darstellung der Entwicklung der Mantler-Mühle in Rosenburg.

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