Strutz: Aussagen Haiders - vornehme Zurückhaltung

ÖVP liegt mit SPÖ schon im Faulbett der Großen Koalition

Klagenfurt, 2002-10-31 (fpd) Die heutige Kritik von ÖVP-Klubobmann Andreas Kohl an Landeshauptmann Jörg Haider wird heute vom freiheitlichen Landesparteiobmann Martin Strutz zurückgewiesen. "Gegen das, was Bundeskanzler Schüssel gegenüber der FPÖ inszeniert hat, nämlich einen glatten Koalitionsbruch ohne vorherige Rücksprache mit seinem Vertragspartner und gegen jene Aussagen die ÖVP-Landeshauptleute der FPÖ in den vergangenen Wochen ausrichteten, sind die Worte des Kärntner Landeshauptmannes in den aktuellen Interviews von vornehmer Zurückhaltung geprägt", sagte Strutz.

Viele der Dinge, die hinter den Kulissen von der ÖVP gegen die Freiheitlichen inszeniert wurden, könne man gar nicht der Öffentlichkeit preisgeben, da man sich einen fairen Wahlkampf verpflichtet fühle. Mit den wilden Attacken Kohls auf Landeshauptmann Haider werde aber von Tag zu Tag deutlicher, dass die ÖVP schon längst wieder an einer Großen Koalition mit den Sozialdemokraten bastle. "Die ÖVP schickt sich an, sich schon wieder ins bequeme Faulbett der rot-schwarzen Koalition zu legen, um ungestört Posten, Macht und Privilegien in Österreich aufteilen zu können. Mit der FPÖ war dies nicht so leicht möglich und deshalb hat man zunächst versucht sich eine willfährige FPÖ auch in Sachfragen zu formen. Nachdem dies nicht geglückt ist, hat Schüssel eiskalt einseitig die Koalition gebrochen und ist in Neuwahlen geflüchtet. Den Österreicherinnen und Österreichern muss klar sein, dass nur eine starke FPÖ einen Rückfall in die alte rot-schwarze Proporzherrschaft mit all den negativen Auswirkungen des Schuldenmachens, der Privilegienwirtschaft und der Skandale verhindern kann", erklärte der freiheitliche Landesparteiobmann.

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